Gesundheit

Die Sache mit dem Blutdruck

Da war ja noch die Sache mit dem Blutdruck.

Nach meinem Termin beim Kardiologen habe ich aufgrund dessen Aussage begonnen Blutdrucksenker zu nehmen.

Parallel dazu habe ich wie vom Doc gesagt meinen Blutdruck kontrolliert.

Quelle: Google Fit

Den gezeigten Montag habe ich das Medikament noch genommen, ab Dienstag nicht mehr.

Ich zweifele an dem was der Arzt ermittelt hat. Aus diesem Grund habe ich mir das erste Mal mal in meinem Leben einen Termin bei einem anderen Kardiologen gemacht um eine zweite Meinung zu bekommen.

Mir ging es mit aber auch ohne das Medikament nicht besser oder schlechter als vorher. Was aber nicht besser wurde, ist das Herzhopsen. Das hatte ich auch mit dem Blutdrucksenker.

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150/93

Ich hatte übrigens den zweiten einen Termin beim Kardiologen.

Es wurde ein aufwendiges EKG gemacht und ein Herzultraschall.

Herausgekommen ist, dass ich hohen Blutdruck habe. Ich nehme jetzt ein Blutdruck senkendes Medikament.

Die Unruhe in der Brust ist weniger geworden und der Blutdruck ist auch niedriger.

Heute mittag: 115/79

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Portexplantation

Der Port kommt raus!

Er wird hoffentlich nie wieder gebraucht weshalb er auch oder gerade wegen der Thrombose raus muss.

Ich nehme zwar die Blutverdünner aber je nach dem was beim Kardiologen raus kommt, brauche ich die eventuell auch nicht mehr zu nehmen.

Wobei es mir seitdem ich die Tabletten nehme besser geht und ich kaum noch merkbare Hopser habe.

Am 12.01. ist das Aufklärungsgespräch und am 15. Die Explantation.

Das der Port raus kommt ist wieder ein Schritt in die richtige Richtung und vor allem in Richtung Normalität.

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Berufliche Wiedereingliederung

Wie ich in meinem Jahresrückblick geschrieben habe, steht die Wiedereingliederung an.

Ich fühle mich soweit fit das ich versuchen möchte an meinen Arbeitsplatz zurück zu kehren.

Ich habe meiner Ärztin eine Mail geschrieben und darum gebeten dass sie bitte den Plan für die Wiedereingliederung fertig zu machen.

Diesen konnte ich gestern abholen und habe ihn kurzerhand bei meinem Arbeitgeber zur Unterschrift vorbei gebracht. Nachdem alle ihre Autogramme darunter gesetzt haben, konnte ich den Plan zur Genehmigung bei der Krankenkasse einreichen.

Die Genehmigung ließ nicht lange auf sich warten, meine Krankenkasse schickte sie mir per digitalem Postfach.

Am 22.01.2024 geht in der ersten Woche für zwei Stunden los. Es werden in den folgenden drei Wochen immer zwei Stunden mehr bis ich bei der vollen Stundenzahl angelangt bin.

Ich freue mich auf die Wiedereingliederung und die damit verbundenen Herausforderungen.

Ich werde berichten.

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Jahresrückblick 2023

Ein im wahrsten Sinne beschissenes Jahr 2023 geht zu Ende.

Beginnen wir am Jahresanfang 2023, den Jahreswechsel 2022/2023 haben wir bei meinem besten Freund und seiner Familie verbracht. Dort haben wir lecker gegessen und getrunken. Es war ein wirklich schöner Jahresstart auch wenn der Jahreswechsel durch meine Leukämiediagnose überschattet wurde und ich ein für mich nicht identifizierbares „Irgendwas“ an meinem Auge hatte.

Nach der OP an meinem Auge und der Ergebnisbesprechung, wusste ich noch nicht was das Jahr alles für mich bereit hält.

Die folgenden Wochen vergingen mit weiteren Arztbesuchen und Terminen. Es wurde mir ein dauerhafter Venenzugang gelegt, so dass die Therapien die ich bekommen sollte „sicher“ einlaufen konnten. Dieser Zugang musste jedoch aufgrund einer bis dahin unbekannten Allergie gegen Pflaster bzw. gegen das Gelkissen des Pflasters entfernt und gegen einen Port-Katheter ausgetauscht werden. Der Austausch ging ohne weitere Probleme vonstatten.

Die R-CHOP´s habe ich gut vertragen. Der erste R-DHAP ist voll in die Hose gegangen.

Nachdem ich mich soweit vom Nierenversagen und dem damit zusammenhängenden Nebenwirkungen erholt hatte, ging es in den Osterferien zur Erholung in einen Roompot nach Holland. Der Aufenthalt stand für mich fast bis zum ersten Tag des Aufenthalts auf der Kippe, weil ich nicht wusste ob die Ärzte mich bis dahin aus der Klinik entlassen würden. Aber er klappte. Es war eine wirklich schön Woche mit wertvollen Menschen.

Nach dem Desaster wollten die Ärzte auf Nummer sicher gehen, so dass ich für die erste Gabe R-CHOP stationär aufgenommen wurde. Wie den Ärzten von mir erwartet, gab es keine weiteren Komplikationen und ich konnte nach ein paar Tagen wieder nach Hause entlassen werden.

So gingen die Monate in Land, ich erhielt meine Therapien im drei-Wochen Abstand. Alles ohne weitere Schwierigkeiten. Ich muss aber zugeben das ich froh war als ich die letzte R-CHOP bekommen hatte. Es bedeute für mich, dass es bergauf geht und bessere Zeiten nahen. Vorher musste ich für mich selber aber noch Stammzellen spenden.

Meine Vermutung bestätigte sich durch die guten Ergebnisse des PET-CT. Ende Juli hatte ich Gewissheit das ich das schlimmste hinter mir hatte, und die Erhaltung starten konnte.

Im September ging es in die Reha und die Fortschritte gingen weiter. Meine Kondition und das Allgemeinbefinden besserten sich.

Die darauf folgenden Monate waren nicht wirklich ruhig, in meiner Familie gab es einige Ereignisse die uns keine Ruhe ließen. Diese Ereignisse sind hoffentlich jetzt alle abgeschlossen und wir können ruhigen Gewissens ins Jahr 2024 starten.

Wo ich gerade bei starten bin, ich werde im Januar mit der beruflichen Wiedereingliederung beginnen. Hierzu wird es aber noch separate Beiträge geben.

Für den Moment, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich bei euch für eure Treue zu bedanken. Ich wünsche euch und euren Familien einen guten Rutsch ins Jahr 2024. Bleibt gesund und munter, wir lesen uns wieder…

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Ergebnis CT

Vor der Therapie war das obligatorische Arztgespräch, bei dem neben den Blutwerten heute auch das CT von letzter Woche besprochen wurde.

Die Blutwerte sind vollkommen in Ordnung. Die Plättchen sind „normal“ tief, alle anderen Werte sind gut.

Meine Lymphknoten sind alle auch weiterhin unauffällig. Am Auge ist im CT auch nichts zu sehen. Das einzige was festgestellt wurde ist, dass ich am Port eine kleine Thrombose habe.

Gestern hatte ich auch meinen Termin bei dem Kardiologen über den ich letzte Woche schonmal geschrieben habe.

Hier folgen noch weitere Untersuchungen. Was er aber nicht verstand war, das bei meinem Verlauf die Blutverdünnung abgesetzt wurde.

Aufgrund der Aussage des Kardiologen und im Zusammenhang mit der Thrombose werde ich ab heute Abend wieder Blutverdünner nehmen.

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Lachendes und weinendes Auge

Gestern war ein Tag zum lachen aber auch zum heulen, denn es gab gestern ein Ereignis welches zum freuen ist. Aber es gab auch eins, welches einen riesigen Schatten über gelegt hat.

Von sechs Uhr bis um um 22 Uhr, war ich ununterbrochen unterwegs. Ohne Essen und wenig trinken. Dazu habe ich mir leider keine Zeit genommen.

Um 23:30 Uhr bin ich mit einer Scheibe Brot im Bauch tot müde ins Bett gefallen bin.

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