Gerade eben ist der erste halbe Monat im neuen Job zu Ende gegangen, und damit auch der erste Tag im Homeoffice. Vom arbeiten her ist Homeoffice aktuell noch etwas umständlicher als im Büro, aber ich arbeite an einer Lösung.
Die Arbeit als solches macht Spaß, die Kollegen sind top. Auch mit steigender Anforderung wird es nicht schlechter/schlimmer. Den Umstieg habe ich bisher nicht bereut.
Da ffängt man gerade irgendwo neu an zu arbeiten und schon geht es zum Betriebsausflug.
Die Teilnahme war nicht verpflichtend, ich fand es aber sinnvoll an dem Ausflug teilzunehmen um die neuen Kolleg/innen kennenzulernen.
Bei rund 90 teilnehmenden war es zwar nicht einfach, aber den einen oder anderen konnte ich kennenlernen. Die, die ich nicht kennengelernt habe, werde ich nach und nach im Alltag kennenlernen.
Den Tag konnte jeder so verbringen wie er wollte. Ich hatte mich für eine kleine Spazierwanderung entschieden.
Los bin ich in Einruhr und bin bis Rurberg gelaufen. Über Stock und Stein.
In Rurberg habe ich eine Pause in einem Eiscafe eingelegt und bin mit einem der Schiffe nach Einruhr zurück gefahren.
Nach meiner Rückkehr habe ich mir die Daten meiner Uhr angesehen und war überrascht das es nur fünf Kilometer waren. Gefühlt waren es deutlich mehr.
Die ersten drei Tage im neuen Job habe ich hinter mir. Und ich muss sagen bisher war es die richtige Entscheidung.
In den letzten Tagen habe ich mein Arbeitshandy, meinen Arbeitslaptop, Schlüssel und vieles andere übernommen, viele neue und bisher nette Menschen kennengelernt, ich habe mein neues Büro bezogen, die Einrichtungen innerhalb des Gebäudes erkundet und die ersten Aufgaben erklärt bekommen so dass ich mir erste Anleitungen für die Anwendungen notieren konnte.
Gestern durfte ich die ersten Aufgaben alleine erledigen, natürlich wurde vor dem finalen speichern nochmal darüber geschaut das ich nicht irgendwas vergessen bzw. falsch eingegeben habe. Alles gut, so habe ich bei neuen Kollegen in der Einarbeitung auch gemacht.
Wenn nächste Woche weitere Freigaben erfolgen und mir die notwendigen Zugänge vorliegen, geht es mit spannenden Aufgaben weiter.
Heute morgen habe ich den nächsten Schritt in Richtung neue Anstellung hinter mich gebracht.
Ich hatte einen Termin zur Einstellungsuntersuchung beim einem Arbeitsmediziner. Da ich gestern schon mit meiner Ärztin in der Uniklinik über den heutigen Termin gesprochen hatte, bin ich ziemlich sorgenfrei in den Termin gegangen.
Die drei Wochen sind vergangen wie im Flug und Entspannung hatte ich nicht wirklich. Ich hatte viel zu erledigen und wenig Zeit für mich bzw meine Familie.
Gestern war ein Tag mit so vielen Schritten wie schon lange nicht mehr.
Und das alles ohne das ich mich groß von der Stelle bewegt habe.
Ich war gestern den ganzen Tag im Lager unterwegs und habe dort die Kollegen unterstützt die, die Bestellungen des Wochenendes und von Rosenmontag packen mussten.
Heute hat die letzte Woche der vierwöchigen Wiedereingliederung. Durch Karneval hat die Woche mit einem freien Tag begonnen.
Dafür heißt es dann morgen richtig ranklotzen.
Ich bin gespannt wie es mir noch acht Stunden geht. Die zweite Woche mit vier Stunden war schon etwas besser als die erste Woche mit zwei Stunden.
Letzte Woche waren es sechs Stunden täglich, am Ende der letzten Woche hatte ich ganz schön zu kämpfen. Soll bedeuten dass ich ziemlich kaputt und müde war.
Man darf dabei nicht vergessen, daß ich 11 Monate nicht Arbeiten war und ich mich mehr oder weniger schonen musste bzw ich mich geschont habe.
Ab morgen früh geht der normale Alltag wieder los. Für meinen Sohn ging es es heute schon wieder in die Kita.
Wir hatten erst überlegt ihn heute auch noch mal zu Hause zu lassen, aber er wollte unbedingt in die Kita. Er möchte heute seinen Geburtstag mit seinen Kitafreunden feiern.
Für Melina beginnt am Mittwoch das zweite Schuljahr. Auch sie ist schon aufgeregt und gespannt wie es in der zweiten Klasse sein wird.