Noch ungewöhnlich

Auch wenn mir bewusst ist, dass Prinzessin Vespa nicht mehr da ist, ist es komisch das einer weniger da ist.

Auch wenn mir bewusst ist, dass Prinzessin Vespa nicht mehr da ist, ist es komisch das einer weniger da ist.
Bei der Chefarztvisite am Freitag wurde mir eine Verlängerung empfohlen.
Ich bin der Empfehlung gefolgt und bin jetzt bis zum 28.09. hier.
Meine Frau hat Vespa heute beim Tierarzt abgeholt und konnte nochmal mit dem Arzt sprechen.
Der Arzt hat sich alle Zeit genommen die notwendig war um alles genau zu erklären und auf Bildern und einem Video zu zeigen.
Vespa wäre definitiv nicht mehr zu retten gewesen weshalb die Entscheidung genau richtig war. Auch wenn es schwer ist den Abschied zu verkraften.
So scheiße wie es auch ist in dieser Situation über Geld zu reden, aber es gehört nun mal dazu.
Die Behandlung die Vespa am Mittwoch und gestern erhalten hat inkl. der Einschläferung hat 500 Euro gekostet.
Uns ist es das Wert gewesen Vespa alles was nötig war zukommen zu lassen.
Am Samstag war ich ganz schön aktiv.

Das waren die ersten 6 km an einem Stück. Ich war selber überrascht als ich die Kilometerzahl gesehen habe. Denn es kam mir garnicht so viel vor.
Abends bin ich noch in die „Stadt“ gegangen. Das waren dann nochmal rund 5 km.
Am gestrigen Sonntag bin ich in der Klinik geblieben und habe mich ausgeruht.
Die einzige Aktivität gestern war Wäsche waschen und trocknen.
Ich habe heute morgen nochmals bei Hermes nachgefragt. Der Götterbote startet nun eine Recherche nach meinem Koffer.
Ich soll heute noch eine Rückmeldung erhalten.
Weil mein Koffer noch immer nicht da ist mussten heute die aktiven Anwendungen (Walken, Ergofahrrad usw) ausfallen.
Das war nach einer kurzen Rücksprache mit meiner Ärztin kein Problem.
Auch wenn der Koffer nur Verspätung hat, möchte ich nach dem Desaster auf Nummer sicher gehen, und bin heute los um neue Sachen zu kaufen. Glücklicherweise befinden sich auch hier einige Läden bei denen man sich mit Kleidung und Schuhen eindecken kann.
Bei Google hatte mir die Strecke berechnet und habe mich mit dem Smartphone leiten lassen.
Ich muss zugeben, ich bin fertig mit der Welt.
Hin und zurück waren es etwas über 5 km, das ist an sich keine Strecke, jedoch und so habe ich es heute morgen in dem Vortrag auch gehört darf man die Therapien und das ganze was ich mitgemacht habe nicht außer Acht lassen. Auch wenn man mir meine Erkrankung und die damit im Zusammenhang stehenden Strapazen nicht ansieht. Erschwerend kam noch dazu, dass es hier am heutigen Tag fast durchgehend geregnet hat. Aber ich habe es geschafft, darauf bin ich ein Stückweit stolz.
Nun bin ich um ein paar Kleidungsstücke reicher und um ein paar Euros ärmer.
Zu guter Letzt, hoffe ich das mein Koffer morgen wirklich ankommt und ich wieder aus den Vollen schöpfen kann. Ansonsten muss ich gegebenenfalls nächste Woche noch mal los. Oder meine Frau sendet wir ein Paket mit dem was zu Hause noch in meinem Schrank liegt.
Heute morgen habe ich die nette Dame an der Rezeption gebeten sich einmal bei Hermes nach meinem Koffer zu erkundigen.
Nach dem Frühstück und einem ersten Vortrag zum Thema Bewegung ging ich erneut an die Rezeption und erhielt die Information das der Koffer fehlgeleitet wurde. Er soll aber morgen hier zugestellt werden.
Ich bin gut angekommen und habe hier alles gut vorgefunden.
An der Rezeption hatte ich auf dem Weg zum Willkommensessen nach meinem Koffer gefragt. Dort sagte man mir das Hermes schon da war, es aber gut sein kann das nochmal ein Fahrer käme.
Also übte ich mich in Geduld und sah bei Hermes auf der Website nach und sah das mein Koffer noch nicht mal mehr in Zustellung gegangen ist.

Ich gucke morgen früh nochmal nach, wenn er dann noch immer nicht in Zustellung ist, werde ich da wohl mal auf den Putz klopfen müssen. Denn in dem Koffer befindet sich alles an Kleidung usw was ich für die Reha eingepackt habe. Inkl der Sportsachen die ich eigentlich morgen früh für die ersten Anwendungen brauche.
Wenn auch morgen hier nichts ankommt, werde ich wohl morgen oder spätestens am Samstag einkaufen gehen müssen.
Um 14 Uhr bin ich gut in Bad Sooden-Salmünster angekommen.
Ich komme erst jetzt ein bisschen zur Ruhe, aber es gab in der Zwischenzeit eine Kleinigkeit zu Essen.

Ab 17 Uhr ist eine Infoveranstaltung bei der ich alle Eckdaten erfahre.
Zwischenstopp gemeistert.
Ich sitze im ICE nach Frankfurt Main.
Gestern hatte ich Post vom Allgemeinen Deutschen Automobil Club in der Post.

Es ist Wahnsinn, ich bin mittlerweile seit 25 Jahren Mitglied im ADAC.
Ich hatte meine Mitgliedskarte die Tage zwar noch in der Hand aber das ist mir nicht bewusst geworden.
An den Tag an dem ich in den Verein eingetreten bin, kann ich mich noch richtig erinnern. Ich war bei einem großen Elektronikmarkt, bei dem ein Mitarbeiter des ADAC vor der Tür stand und mich ansprach.
Zu der Zeit war ich 17 und hatte den Führerschein der Klasse 1b. Den Führerschein habe ich aber schon mit 16 gemacht.
Mit dem Führerschein dürfte ich ein LKrad bis 125 ccm fahren. Die kleine Moped habe ich bis zu meinem 18. Geburtstag gefahren. Leider habe ich keine Fotos mehr davon. Danach bin ich mehr oder weniger nur noch Auto gefahren.
In der Moped-Zeit hat der ADAC mir das eine oder andere mal helfen müssen. Mit dem Auto war es zum Glück nur zwei Mal. Einmal mit meinem Smart und dann nochmal mit dem leeren Reifen des Anhängers.
In diesen Situationen habe ich gemerkt wie wertvoll die Mitgliedschaft sein kann.
Im Zuge der Familienmitgliedschaft ist meine Frau seit 2014, Melina seit 2017 und Mailo seit Geburt Mitglied mit eigenen Karten.
Gestern habe ich meinen Koffer für die Reha gepackt.

Er wird heute im sehr überschaubaren Zeitraum von 8 bis 18 Uhr abgeholt.
Für dieses Jahr sind wir von den Zuzahlungen befreit worden.

Heute waren unsere Ausweise für die Befreiung in der Post.
Meine Fahrkarten für die Hin- und Rückfahrt zur und von der Reha sind angekommen.
Hin bin ich 2:23 h unterwegs, zurück ist es etwas länger.