Retuximab die fünfte

Alles wie immer.
Nadel rein, Infusion dran und Nadel raus.

Alles wie immer.
Nadel rein, Infusion dran und Nadel raus.
Morgen läuft die Zeit aus während der ich Blutverdünner genommen habe.

Das ich keine Blutverdünner mehr nehme, bedeutet nicht, dass mein Blut „dicker“ wird, denn ich nehme nach wie vor Ibrutinib. Dieses Medikament verändert ebenfalls die Blutverdünnung.
Was es aber bedeutet ist, dass ich ein Medikament weniger nehmen kann.
Während unseres Urlaubs haben wir unter anderem die Hängeseilbrücke Geierlay besichtigt und begangen.
Ich habe keine Höhenangst weshalb es für mich kein Problem war, bei meiner Frau ist es ein bisschen anders. Sie hat Angst in der Höhe wenn es über Wasser geht. Wasser ist zwar nur ein kleiner Bach unterhalb der Brücke aber trotzdem war es für meine Frau einen Überwindung.
Meine Kinder sind nach anfänglicher Skepsis und leichter bedenken über die Brücke gegangen.


Nach der ersten Überquerung musste sich natürlich gestärkt werden.

Es gab Äpfel und Banane.
Nach der Stärkung sind wir auf dem Rückweg einen Teil der Geierlayschleife gewandert.
Zu Beginn wussten wir noch nicht auf welches Abenteuer wir uns da eingelassen haben. Wir als absolute Wanderlaien hatten natürlich die perfekten Wanderschuhe an.

Ich glaube, die einzige die das richtige Schuhwerk an den Füßen hatte war meine Tochter. Aber, wir waren stolz auf uns, denn wir haben es trotzdem geschafft und sind heile am Parkplatz angekommen.
Alles in allem war es ein schöner Ausflug und ein schöner Tag an der frischen Luft.
Wie letztes Jahr auch, haben wir für dieses Jahr unseren Osterurlaub wieder mit meinem besten Freund Zwillingsbruder und dessen Familie gebucht.
Die Suche war verhältnismäßig einfach, denn wir hatten nach dem Urlaub 2023 Übung darin eine Unterkunft für uns neun Personen zu finden. :-). Letztendlich fiel unsere Auswahl auf den Park in Cochem.
Nach einer kurzen Anreise begannen wir das Haus zu beziehen denn mein Zwillingsbruder brauchte etwas länger für die Anreise. Als wir vollständig waren, haben wir erstmal die Betten fertig gemacht und etwas gegessen.

Nach der ersten Nacht und einem ausgiebigen Frühstück sind wir nach Cochem gefahren und haben uns dort ein wenig umgesehen.

Lustig fanden wir die Weinautomaten.

Nach unserem Ausflug in die Altstadt fuhren wir noch Einkaufen und zurück in die Ferienanlage. Wir machten ein gemeinsames Abendessen und hatten einen schönen Abend.
Sonntags mussten unsere Freunde bedauerlicherweise abreisen. Vorher haben wir nach dem Sachen packen ein bisschen Zeit im Schwimmbad verbracht und haben noch ein bisschen gezündelt.
Als die fünf Abends abgefahren sind war es mehr als komisch, aber es war die richtige Entscheidung.
Der Wetterbericht für Montag sah gut aus, also entschlossen wir uns einen Ausflug zur Hängeseilbrücke Geierlay zu machen. Hierzu folgt ein eigener Beitrag.
Die restlichen Tage, bis Freitag waren aufgrund des nicht so guten Wetters sehr ruhig. Wir haben die meiste Zeit im Park verbracht und haben die Ruhe genossen. Wobei der Abreisetag relativ schnell da war.
Nun sind wir wieder froh zu Hause zu sein, wenngleich es auch bedeutet das wir dem Hamsterrad wieder ein ganzes Stück näher kommen.
Innerhalb der 24-Stunden Blutdruckmessung hatte ich drei Stunden mit Blutdrücken die meinem Arzt sorgen machen.
Dabei sind es nicht die „oberen“, sondern die „unteren“ Werte die Besorgniserregend sind. In den drei Stunden war der höchste untere Wert 115. Zum Glück nur ein Mal.
Aktuell ist mein Arzt ein wenig ratlos, denn ich habe von den hohen Werten nichts mit bekommen bzw kann mich nicht daran erinnern das was in dem Zeitraum passiert ist. Was ich weiß, ist das ich mich nicht unwohl, innerlich unruhig oder angespannt gefühlt habe.
Mitte April habe ich den nächsten Termin für ein Bestastungs-EKG.
Heute morgen habe ich das 24-Stunden Blutdruck Messgerät abgeholt. Morgen früh gebe ich es wieder ab.

Das Auswertungsgespräch zur Langzeitmessung bekomme ich morgen Nachmittag.
Letzte Woche war meine Tochter bei einer Tanzgruppe zum Probetraining.
Sie wurde in den Verein aufgenommen und darf nach den anstehenden Osterferien regelmäßig am Training teilnehmen.
Letzten Sonntag war sie auch schon eingeladen worden an einer Rundfahrt mit einer der durch Köln fahrenden Bimmelbahnen teilzunehmen. Die Rundfahrt war ausschließlich für den Verein.
Melina hätte alleine mitfahren dürfen, es war aber noch genug Platz in der Bahn so dass auch Mailo, meine Frau und ich mitfahren konnten.
Es war sehr interessant und alle hatten ihren Spaß.
Heute ist mein Tag, denn an diesem wunderschönen Tag wurde ich vor 43 Jahren geboren.
Heute morgen haben meine Kinder und meine Frau mich geweckt, denn meinen Wecker konnte ich heute auslassen.
Seit dem letzten ausgefallenen Zahn ist es schon etwas her.
Melina ist heute der rechte untere Eckzahn herausgefallen bzw Melina hat leicht nachgeholfen.

Ich habe mal von einem Infekt abgesehen ein Jahr Ruhe vor einer Erkältung gehabt.
Nun ist es soweit, letzten Donnerstag bin ich zum Arzt gegangen. Bis diesen Mittwoch bin ich erstmal ausser Gefecht gesetzt.
Mailo ist mit der Kita zusammen das erste Mal in einer Bibliothek gewesen.
Er durfte sich dort ein Buch aussuchen und mit nach Hause nehmen. Er musste es wie in einer Bibliothek üblich das Buch pünktlich zurück geben.
Als Mailo das Buch abgegeben hat, bekam er einen Führerschein für die Bibliothek.

Er brachte ihn ganz stolz mit nach Hause und zeigte ihn uns.
Ich finde die Aktion sehr wichtig für Kinder, denn sie nimmt Kindern die eventuell vorhandene Angst vor der Bibliothek und bringt den Kindern das Thema Lesen näher. Auch wenn Mailo noch nicht lesen kann, hat er sich das Buch immer wieder angesehen und hat sich daraus vorlesen lassen.

Meine Frau war fleißig und hat vier Anzuchtkästen mit je 24 Samen bestückt.
Unter anderem hat sie Tomaten, Paprika, Gurken, Kohlrabi und Salat eingesetzt.
Ich freue mich schon richtig wenn das Gartenjahr so richtig los geht.
Heute vor einem Jahr war mein letzter Arbeitstag vor der ersten stationären Therapie die im wahrsten Sinne in die Hose ging.
Heute ein Jahr später bin ich um viele Erfahrungen reicher auf die ich hätte auch gut verzichten können.
Für die Zukunft freue ich mich auf viel Zeit mit meiner kleinen Familie und Freunden.
Ab morgen bin ich wieder regulärer Gehaltsempfänger.
Genau zwei Monate später hatte Mailo gestern Abend seinen Eishockeyabend im Haifischbecken.
Wir sind gestern Abend zusammen mit Mailos Kitafreund und dessen Papa in Richtung Kölnarena aufgebrochen.
In der Arena angekommen, haben wir uns erstmal mit Essen und Trinken versorgt und sind zu unserem Plätzen gegangen.

Mailo hat viel mitgemacht, hat geklatscht und die Mannschaft kräftig angefeuert.
Nach einem knappen Sieg nach Penaltyschießen haben wir uns auf den Weg nach Hause gemacht.
Standesgemäß musste der Weg am Mcdonalds vorbei sein.

Nach der Stärkung ging es mit der S-Bahn in Richtung Heimat.
Als wir aus dem Bus aussteigen sagte mir Mailo das seine Füße müde wären und er nicht mehr laufen könnte. Ich habe ihn kurzer Hand auf die Schulter und trug ihn die paar Meter nach Hause.
Er ist tot müde ins Bett gefallen und hat bis heute morgen durch geschlafen.
Er hat sich riesig gefreut und fand das Abenteuer wirklich toll!