Am Donnerstag habe ich meine IVIG Infusion bekommen und hatte Abends gewaltig mit Nebenwirkungen zu kämpfen.
Es war glaube ich ein Zusammenwirken aus Erkältung und der Infusion, das ist zumindest meine Meinung.
Die Ärztin hatte keine Einwände mir die Infusion trotz der Erkältung zu geben, ganz im Gegenteil, Sie sagte mir noch das die Infusion helfen würde die Erkältung schneller zu überstehen.
Naja, jetzt ist es so. Wir wollten am Wochenende eigentlich zum Geburtstag meines Patenkinds fahren, leider musste ich den Termin absagen. Es ist mir auch heute noch nicht so richtig, auch wenn es im Vergleich zu Donnerstag um ein vielfaches besser ist.
Aktuell habe ich nur mit Kopfschmerzen, einer extrem laufenden Nase und teils heftigen Schmerzen in den Schultern und im Ellbogen zu tun.
Ich habe schon schlimmeres überstanden dann wird mich das nicht umbringen.
Die letzten drei Tage mussten wir Taxi fahren. Elterntaxi.
Am Montag war Streik, am Dienstag kam der Bus nicht und heute kam der Bus zwar, aber er nahm die Kinder nicht auf. Der Busfahrer sagte aber auch nicht was los ist.
Also schwang ich mich ins Auto und spielte gestern und heute ungeplant Elterntaxi. Melina hätte zwar einen Bus später fahren können, dann wäre sie zu spät in der Schule gewesen.
Auf dem Rückweg hatte ich einen Bus vor mir bei dem mir die Werbung auffiel die, ich diese Woche mehr als Flachwitz verstehe.
Grundsätzlich können wir über die Verbindung zur Schule nicht viel negatives sagen. Es ist ein Sonderbus der eingerichtet wurde, der auf dem direkten Weg zur Schule zwar die regulären Haltestellen anfährt, jedoch seine Endhaltestelle an der Schule hat. Alle anderen Busse fahren die Schule nicht an und die Kinder müssten nochmal umsteigen.
So wie es aktuell ist, wird es nur noch bis zu den Sommerferien sein. Danach zieht die Schule in ihr eigenes Gebäude um, und die Möglichkeiten wie Melina zur Schule kommt wird viel breiter.
Heute bekomme ich hoffentlich das letzte Positrinen-Emissions-Tomograpgie mit Computertomographie kurz PET-CT gemacht.
Ich sitze gerade im Wartebereich und warte darauf das Medikament gespritzt zu bekommen bevor ich nach einer Stunde Einwirkzeit in den Donut gefahren werde.
Aktuell ist es hier ziemlich ruhig, es gibt einfach nicht so viel neues worüber ich berichten könnte.
Ich kann ja einfach mal ein paar Schnipsel aufschreiben die mir gerade so in den Kopf kommen.
Meine Tochter hat ihr Halbjahreszeugnis der Gesamtschule bekommen und damit das erste Zeugnis nach dem Wechsel auf die weiterführende Schule. Ich habe im Zusammenhang mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule gehört aber auch gelesen das die Schüler manchmal erst einmal etwas abschmieren. Dies bezieht sich auf die Noten.
Bei Melina ist es so nicht eingetreten, Melina hat Ihren Notenschnitt halten können. Die neue Schule und vor allem das von der Schule praktizierte Konzept scheint Ihr gut zu tun und Sie scheint sich hiermit voll und ganz identifizieren zu können. Hoffen wir mal, dass es so bleibt.
Im Sommer zieht die Schule vom Interimsgebäude in die neu gebauten Gebäude um. Wir freuen uns schon darauf, denn dort wo die Schule aktuell untergebracht ist, sind in einem Gebäude zwei Schulen und die Platzsituation ist alles andere als zufriedenstellend, es war uns aber von Anfang an bewusst, dass es für das erste Jahr so sein wird.
Bei unserem Projekt: Kleingarten gibt es außer das wir auf schöneres Wetter warten nicht viel zu berichten. Doch eins gibt es. Für die Ablöse des Gartens haben wir einen Kredit aufgenommen, den wir zum Ende Januar frühzeitig abgelöst haben.
Jetzt gärtnern wir mehr als zuvor für uns selbst und nicht mit einer Hand für die Bank.
Gesundheitlich gibt es nichts neues zu berichten. Die Werte sind weiterhin stabil niedrig.
Die zweite IVIG habe ich heute bekommen, in zwei Wochen bekomme ich die dritte Gabe. Heute sind auch die Immunglobuline bestimmt worden, die Ergebnisse kann ich am Montag abrufen. Ich bin echt gespannt wie sich die Globuline entwickelt haben.
Einen Termin für das zweit PET-CT nach der Rückgabe der Zellen habe ich durch die Uniklinik mitgeteilt bekommen. Am 02.03.2026 wird das CT gemacht, am 10.03.2026 habe ich die Besprechung des CT´s.
Im allgemeinen geht es mir ganz gut.
Hier in Köln tobt der Karneval und die Stadt steht Kopf.
Für mich macht das alles aber keinen Unterschied, denn ich müsste wenn ich feiern gehen wollte, mit Maske los gehen damit ich mir mit meiner niedrigen Abwehr nichts einfange.
So fürs erste hab ich glaube ich alles aufgeschrieben, wenn mir noch was einfällt, lege ich es natürlich nach.
Der Arzt hat ebenfalls keine Erklärung für das was ich an meinem Bein habe.
Meine Blutwerte sind wie immer.
Es gibt keinen Alarm aber auch noch keine endgültige Entwarnung. Am Donnerstag soll ich das gesamte Labor abrufen.
Zusätzlich zu den normalen Blutwerten werden auch die Immungluboline mitbestimmt. Am Donnerstag erfahre ich ob bei den Globulinen was gemacht werden muss.
Ein gutes, ich darf und soll sogar mit dem Fahrrad fahren wenn das Wetter es zulässt.
Gestern Abend habe ich an der Innenseite meines linken Oberschenkel einen Fleck festgestellt.
Auf dem Foto ist er nur zu erahnen.
Ich habe heute morgen bei meiner Onkologin angerufen um zu fragen ob ich zu ihr oder zu meinem Hausarzt gehen soll. Ich sollte erstmal zum Hausarzt.
Mein Hausarzt war sich nicht sicher was es sein könnte. Er tippt als eheste Ursache auf eine allergische Reaktion. Ich weiß zwar nicht auf was ich reagieren sollte, aber er meinte ich soll es beobachten.
Wenn ich Fieber oder irgendwas bekommen sollte, soll ich mich zur ZNA begeben und es dort abklären lassen.
Heute Abend rief mich die Sprechstundenhilfe meiner Onkologin an um mir für morgen früh einen Termin mitzuteilen.
Rein rechnerisch werden wir für das kommende Jahr die Belastungsgrenze überschreiten, weshalb wir den zu entrichtenden Betrag vorab an die Krankenkasse überwiesen haben.
Pünktlich zum Jahresende und damit pünktlich zum Beginn des neuen Jahres waren heute die Befreiungsausweise für die Zuzahlung in der Post.
Heute hat mich der Kortisonentzug eiskalt erwischt.
Den ganzen Tag ein dumpfes Gefühl im Kopf und Unruhe.
Und das kurz vor Weihnachten, dazu kommt das heute das Licht ganz komisch war, den ganzen Tag hingen dicke Wolken am Himmel und verbreiteten für mich komische Stimmung.
Um dem ein wenig gegen zu wirken, haben wir heute Abend einen kleinen Spaziergang um den Block gemacht.
Es war positiv anstrengend und hat richtig gut getan.