Eines ist an der Reha 2024 anders als letztes Jahr.
Nämlich die therapeutischen Gespräche bei einer Hopfenkaltschale.
Ich muß sagen, dass ich in dieser Reha deutlich mehr wertvolle Gespräche geführt habe als letztes Jahr. Das mag auch daran liegen, dass ich viele meiner Mitrehabilitanten von letztem Jahr wieder getroffen habe.
Von den Wochenenden abgesehen, sind die Tage hier richtig mit Aktivität gefüllt aber auch mit Zeiten der Ruhe.
Zu meinen Anwendungen gehören unter anderem Nordic Walking, Gymnastikgruppen und viele andere.
Die Wochenenden sind ohne Anwendungen teils langweilig. Ich nutze die Zeit für gute Gespräche mit meinen Mitrehabilitanten und ich nehme mir viel Zeit für mich.
Meine Rehaklinik ist in der Nähe des Haupthauses von Engelbert Strauss, weshalb ich es mir nicht hab nehmen lassen dort hin zu fahren.
Ich habe in der Vergangenheit öfter mal gehört das es dort ein Outlet geben soll weshalb ich sehr gespannt war. Leider war es nicht so. Aber trotzdem bin ich nicht mit leeren Händen dort weg gefahren.
Sonntags bin ich mit meinem Fahrrad zur Kinzigtalsperre gefahren.
Alles in allem waren es ~24 km Gesamtstrecke.
Die Ausfahrt hat richtig gut getan auch wenn es richtig kalt war.
Das Wochenende war schnell zu Ende und die nächste Woche begann. Es folgte die erste richtige Visite bei meinem Arzt. Die Visite war kurz und schmerzlos.
Als Rehanachsorge habe ich mir diesmal Caspar ausgesucht. Hierzu hatte ich die Einführung und ein Probetraining. Wenn es soweit ist, werde ich bei meinem Arzt ansprechen das ich es final verordnet bekommen möchte.
Natürlich darf die Nervennahrung auch nicht fehlen. In der Klinik gibt es ein Café, in dem es leckeren Kuchen gibt. Meist kann ich ganz gut widerstehen, am Mittwoch habe ich mir ein Stück Kuchen gegönnt.
Sehr lecker, der Preis inkl. dem heißen Kakao: 5 EUR Absolut gerechtfertigt und für die Region ein regulärer Preis.
An diesem Wochenende bin ich sowohl Samstag als auch Sonntag mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Die Ziele waren nichts besonderes. Es waren Fahrten ohne Ziel. Im gesamten waren es zusammen rund 40 km.
Mal sehen was die nächste Woche so bringt und wie es weitergeht. Am Freitag hatte ich die Genehmigung für eine Verlängerung der Reha in meinem Postfach. So werden aus drei, vier Wochen Reha.
Eines meiner Präventivmedikamente ist Cotrim. Cotrim soll mich unter anderem vor einer Lungenentzündung schützen.
Laut meiner Ärztin ist für mich das Risiko einer schweren Infektion gut zu kalkulieren, weshalb ich Cotrim ab sofort absetzen kann.
Ich bin froh eines meiner Medikamente los zu sein, im Januar wird entschieden ob das nächste Präventivmedikament durch eine Impfung ersetzt werden kann.
Ich habe es heute endlich geschafft das Ergebnis der Blutentnahme abzurufen.
Ergebnis: Negativ
Zum Glück keine Borelien, ich bin aber noch immer nicht schlauer wo die Flecken her kommen. Ich vermute aber mal das sie von einem der Medikamente kommt die ich während der Erhaltungstherapie weiterhin nehmen muss.
Meine Plättchen sind etwas gestiegen, die weißen Blutkörperchen aber auch.
Für die Ärztin kein Grund zur Sorge.
Ich habe bei meinem Termin die bei mir immer wieder auftretenden Schmerzen in den Gelenken meiner Arme und Beine aber auch die immer wiederkehrenden Rückenschmerzen angesprochen. Die Thematik wollte sie nochmals mit ihrem Chefarzt besprechen ob es eventuell eine Nebenwirkung der Medikamente sein könnte.
Zu meiner genehmigten Reha habe ich heute die Unterlagen inklusive des Termins für die Anreise bekommen.
Meine Reha wird im Zeitraum 08.10. bis voraussichtlich 29.10.2024 sein. Ich werde wieder nach Bad Soden-Salmünster fahren, nur dieses Mal wird meine Frau mich dort hin bringen,sodass ich mein Fahrrad für die Mobilität mitnehmen kann.
Meine Plättchen sind niedrig. Das habe ich auch schon gemerkt, denn wenn ich irgendwo blute, hört es erstmal nicht so schnell auf. Deswegen muß ich in zwei Wochen nochmal zur Blutkontrolle.
Alles in allem war die Ärztin zufrieden.
Vertragen habe ich die Gabe nicht so gut, mir war schwindelig und auch übel. Und das mehr als sonst. Ich habe mich für zwei Stunden hingelegt und habe geschlafen.
Nach dem schlafen war es besser, zumindest so gut das mir nicht mehr schwindelig war.
Im Januar letzten Jahres wurde mir ein Grad der Behinderung zugesprochen. In dem dazugehörigen Bescheid stand das die Voraussetzungen hierzu Anfang diesen Jahres geprüft würden.
Diese Prüfung wurde mit einem Brief den ich schon Anfang April erhielt in die Wege geleitet. Ich wurde aufgefordert Veränderungen in Zusammenhang mit der zugrundeliegenden Erkrankung, eventuelle krankenhausaufenthalte und meine behandelnden Ärzte aufzulisten.