Termin beim Augenarzt
Für heute habe ich keinen Termin beim Augenarzt bekommen.
Morgen früh darf ich vorbeikommen.
Mal sehen was ich verordnet bekomme.
Für heute habe ich keinen Termin beim Augenarzt bekommen.
Morgen früh darf ich vorbeikommen.
Mal sehen was ich verordnet bekomme.
Die Umrüstung unserer Lichtschalter in eine smarte Lichtsteuerung ist seit gestern abgeschlossen.
In unserem Wohnungsflur gibt es jetzt soetwas wie eine Treppenhausschaltung.
Das bedeutet, wenn das Licht eingeschaltet wird, geht es nach der eingestellten Zeit selbstständig aus.
Mal sehen wie lange wir das so lassen bis das es uns nervt 🙂

Auch wenn es so aussieht als ob ich eine aufs Auge bekommen hätte. Nein, dies ist nicht der Fall.
Das Gerstenkorn ist im ersten Moment durch die Therapie besser geworden, aktuell wird es wieder schlimmer.
Anfang dieser Woche hatte ich einen Termin beim Augenarzt den ich wegen der Arbeit absagen bzw verschieben musste.
Der neue Termin ist am 12.12..
Ich werde morgen nochmal beim Arzt anrufen und fragen ob ich vor dem 12. beim Arzt aufschlagen kann. Denn so kann es nicht weitergehen.
Am letzten Donnerstag, war ich guter Dinge dass die Therapie gut anschlägt.
Der Thrombozytwert hatte sich ja mehr als verdoppelt.
Gegen 19 Uhr, klingelte mein Handy. Auf dem Display sah ich dass meine Onkologin anrief. Mein erster Gedanke, es kann nichts Gutes bedeuten wenn, der behandelnde Arzt abends noch anruft.
Die Ärztin, teilte mir mit, dass man bei der Untersuchung des mir abgenommen Blutes eine genetische Veränderung des Lymphoms festgestellt hat.
Diese genetische Veränderung, macht die bei mir begonnene Therapie zwar nicht zwecklos, aber, sie ist nicht aggressiv genug. Wenn ich schon über 60 Jahre alt wäre, wäre die aktuelle Therapie ausreichend. Jetzt bin ich aber nicht über 60 Jahre alt sondern erst 41.
Aufgrund dessen muss die Therapie in eine aggressivere Therapieform umgestellt werden. Dies bedeutet, dass ich zusätzlich zu meiner Antikörpertherapie eine Chemotherapie bekommen werde.
Damit festgelegt werden kann wie aggressiv die Chemotherapie sein muss, bekomme ich nächste Woche Mittwoch eine Rückenmarkspunktion gemacht.
Sobald das Ergebnis dieser Punktion vorliegt, wird die Ärztin die endgültige Therapie/Chemotherapie festlegen.
Ich hoffe, dass die Therapie keine allzu großen Nebenwirkungen haben wird. Die jetzige Therapie hat bis heute keine allzu schlimmen Nebenwirkungen gezeigt.
Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden…
Ich habe eben mal einen Blick auf meine Blutwerte geworfen, die in meinen Behandlungspass geschrieben wurden.
Letzte Woche bei Beginn der Therapie hatte ich einen Trombozytenwert von 108000 pro Mykroliter, am Donnerstag an Tag 2 waren es nur 64000.
Gestern hatte ich 134000 Trombos pro Mykroliter.
Ich hoffe das sich die Werte weiterhin so gut entwickeln so dass es mir bald wieder besser geht.
Die Erkrankung hat auch gute Seiten. Zum einen lernt man bewusster mit dem Alltag umzugehen und zum anderen erhält man die unterschiedlichsten Schutzimpfungen.
Ob es zum einen die Grippeschutzimpfung ist oder wie heute habe ich eine Pneumokokken Impfung bekommen.
Ich werde mir irgendwann mal einen Termin bei meinem Hausarzt holen um mich gegebenenfalls noch gegen FSME impfen zu lassen.
Es ist mal wieder soweit.
Heute gibt es die volle Dosis.
Ich bin gespannt wie ich es vertrage.
Der erste Arbeitstag nach Beginn der Therapie, ist eigentlich ganz gut verlaufen.
Nur bin ich ziemlich müde und bin froh jetzt endlich ins Bett zu kommen.
Mein Gerstenkorn ist im Zuge der Therapie auch besser geworden.
Ich habe morgen einen Termin beim Augenarzt damit er mir doch ein antibiotisches Mittel aufschreibt.
Seit ein paar Jahren verwenden wir Shelly Aktoren um unser Deckenlicht in den Zimmern zu steuern.
Nun fallen die Shellys immer wieder aus, das bedeutet sie sind offline und damit ansteuerbar.
Nun habe ich für die Heizungssteuerung das Bosch Smart Home System installiert. Bosch bietet auch die Lichtsteuerung an.
So habe ich jetzt für alle Lichtschalter in unserer Wohnung neu Aktoren gekauft. Die Installation übernimmt mein lieber Nachbar für mich.
Vorteil ist zum einen, das ich nur noch ein System habe, die Aktoren mir anzeigen wieviel Strom verbraucht wird bzw wurde und ich kann sie so einstellen, dass das Licht automatisch nach einer gewissen Zeit ausgeht. So wie zum Beispiel im Treppenhaus.
Meine Kinder und auch ich vergessen schon mal ganz gerne das Licht im Flur auszuschalten. 🙂
Nein, die Entscheidung eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht zu erstellen, hat nichts mit meiner Erkrankung zu tun.
Durch eine Situation die ich vor einiger Zeit erlebt habe, bei der aus einer „Kleinigkeit“ eine Situation entstand, in der nach dem bestehen einer Patientenverfügung gefragt wurde, hat mich zu diesem Schritt bewegt.
Heute habe ich mich an den Rechner gesetzt und habe mir beide Dokumente herunter geladen, ausgefüllt, ausgedruckt und unterschrieben.
Ich kann an den nächsten Punkt einen Hacken machen.
Auf jeden Fall schonmal besser wie der erste Tag.
Ich habe fest die ganze Therapie verschlafen, was zeigt das es mir während dem ganzen eigentlich ganz gut ging.
Aufgrund der Nebenwirkungen die ich am ersten Tag hatte und dem Verdacht das mein Kreislauf zu niedrig war, hat man gestern im gesamten dreimal meinen Blutdruck gecheckt.
Alle drei Messungen waren in Ordnung.
Trotz der Tatsache das ich fast den ganzen Tag geschlafen habe, war ich ziemlich Müde und bin mal wieder auf der Couch eingeschlafen bevor ich ins Bett gegangen bin.
Für den heutigen Tag habe ich noch eine Krankschreibung bekommen um mich richtig ausruhen zu können.
Wenn die folgenden Infusionen genauso ablaufen die gestrige, bin ich voll und ganz zufrieden.
Die Nadel steckt und die erste von vier Infusionen läuft.
Mein Freund und Kollege schickte mir heute morgen eine ganz liebe aber vor allem eine sehr aufmunternde Nachricht. Er schrieb:
Von Bier auf Vodka 🤣 dann wünsche ich dir eine gute Nacht 😊
Hat mich sehr gefreut…
Der erste Kaffee ist getrunken, die Kinder machen sich für Schule und Kindergarten fertig, gleich Frühstück und um 09:30 Uhr geht es mit der zweiten 900mg Infusion weiter.
Ich bin gespannt wie diese wirkt bzw wie es mir danach gehen wird.
Ich bin wieder unter den lebenden angekommen.
Nach Abschluss der ersten Infusionsserie ging es mir erst gar nicht so schlecht. Ich hatte leichte Kopfschmerzen und ich fühlte mich etwas krank.
Der Arzt nahm die Info auf, aber es seien normale Nebenwirkungen.
Als ich an der Straße auf meine Frau wartete, wurde es schlimmer.
Mir wurde komisch, schwindelig, übel und mir wurde kalt.
Ich setzte mich ins Auto und sagte meiner Frau das ich ohne Umweg nach Hause möchte.
Gefühlt war es so, als ob ich einen über den Durst getrunken hätte. Schwindel, Übelkeit und Schweißausbrüche.
Als ich hier zu Hause war, habe ich mich sofort ins Bett gelegt und geschlafen.
Um 16 Uhr bin ich wach geworden. Die Übelkeit, der Schwindel und die Schweißausbrüche waren weg.
Ich bin etwas schwach, habe aber trotzdem Hunger und Durst. Ich bin froh, wirklich froh, dass ich eine so tolle Frau habe, die sich um mich kümmert und mich umsorgt!
Morgen früh ist der zweite Termin. Im Gegensatz zu heute, bekomme ich morgen 900mg Wirkstoff. Heute waren es „nur“ 100mg.
Ich halte euch auf dem laufenden…