Lippenherpes
Kaum habe ich die Präventivmedikamente abgesetzt, kommt das Herpes wieder.
Das erklärt auf jeden Fall warum ich mich die letzten Tage nicht so gut gefühlt habe.
Kaum habe ich die Präventivmedikamente abgesetzt, kommt das Herpes wieder.
Das erklärt auf jeden Fall warum ich mich die letzten Tage nicht so gut gefühlt habe.
Meine letzte Blutuntersuchung hat ergeben, das mein IGG Status verbesserungswürdig ist und ich eine Infusion benötige.
Diese ist für den 14.07. terminiert.
Der Beitrag handelt nicht um den Kuchen namens Bienenstich sondern um einen Stich der Biene.

Vor ein paar Tagen hat es einer Freundin meiner Tochter erwischt und heute war ich dran.
Meine Frau hat den Stachel rausgezogen, zum desinfizieren haben wir eine aufgeschnittene Zwiebel drauf gemacht.
Mal sehen wie es sich entwickelt.
Heute war der erste lange ersehnte Brief der Uniklinik in der Post. In dem Brief sollte drinstehen ob ich die Prophylaxe absetzen kann.
Und ja ich darf sie absetzen. Damit endet der Zeitraum von 3,5 Jahren in denen ich die Medikamente durchgehend genommen habe.
Heute morgen habe ich den nächsten Schritt in Richtung neue Anstellung hinter mich gebracht.
Ich hatte einen Termin zur Einstellungsuntersuchung beim einem Arbeitsmediziner. Da ich gestern schon mit meiner Ärztin in der Uniklinik über den heutigen Termin gesprochen hatte, bin ich ziemlich sorgenfrei in den Termin gegangen.
Heute hatte ich nach drei Monaten und sechs Monaten nach der Car-T-Zelltherapie die nächste Nachsorge.
Als erstes wurde wie sonst auch erstmal die Blutentnahme und die Auswertung des kleinen Blutbildes.

Mit den Blutwerten war die Ärztin ziemlich zufrieden. Die weißen Blutkörperchen, die roten Blutkörperchen, der HB und die Neutrophilen sind in einem guten Bereich. Die Lymphozyten sind etwas erniedrigt aber nicht in einem kritischen Bereich.
Mit der Annahme das ich die Medikamente die ich Präventiv einnehmen muss heute absetzten kann war ich wohl etwas früh. Dadurch das die Immunglobuline noch nicht ganz da sind wo sie hingehören soll ich die Tabletten noch weiter nehmen bis mir die niedergelassene Onkologin etwas anderes sagt.
Nicht schlimm, ich werde die paar Wochen noch überstehen, ich nehme die Tabletten mittlerweile schon fast vier Jahre, do kommt es auf die paar Tage auch nicht mehr an.
Bei der körperlichen Untersuchung ist nichts weiter zu Tage gekommen was mich sehr glücklich gestimmt hat.
Die nächste Nachsorge habe ich im Dezember, und ab dann alle 12 Monate. Das bezieht sich aber nur auf die Nachsorge der Uniklinik. Meine niedergelassene Onkologin fährt ihr eigenes Schema.
Es tut gut von Menschen umgeben zu sein, die einem gut tun!
Mir ist heute morgen bewusst geworden, dass ich bei meinen Medis anfangen kann rückwärts zu zählen.
Die beiden Medikamente die ich vorbeugend einnehmen muss, laufen Ende diesen Monats aus.

Ich bin richtig froh wenn ich die Medikamente nicht mehr nehmen muss, denn es bedeutet wieder einen weiteren Schritt in Richtung Normalität.
Meine linke Schulter schmerzt unentwegt.
Ich bekomme Physiotherapie die es aktuell nicht wirklich besser macht sondern gefühlt schlimmer.
Letzte Woche Donnerstag hatte ich den letzten Termin, nach dem Termin wurden die Schmerzen schlimmer. Heute ist der nächste Termin, ich muss unbedingt nochmal mit dem Therapeuten sprechen.
Am Donnerstag habe ich meine IVIG Infusion bekommen und hatte Abends gewaltig mit Nebenwirkungen zu kämpfen.
Es war glaube ich ein Zusammenwirken aus Erkältung und der Infusion, das ist zumindest meine Meinung.
Die Ärztin hatte keine Einwände mir die Infusion trotz der Erkältung zu geben, ganz im Gegenteil, Sie sagte mir noch das die Infusion helfen würde die Erkältung schneller zu überstehen.
Naja, jetzt ist es so. Wir wollten am Wochenende eigentlich zum Geburtstag meines Patenkinds fahren, leider musste ich den Termin absagen. Es ist mir auch heute noch nicht so richtig, auch wenn es im Vergleich zu Donnerstag um ein vielfaches besser ist.
Aktuell habe ich nur mit Kopfschmerzen, einer extrem laufenden Nase und teils heftigen Schmerzen in den Schultern und im Ellbogen zu tun.
Ich habe schon schlimmeres überstanden dann wird mich das nicht umbringen.
Ich fühle mich wie durch den Wolf gedreht.
Mir tun sämtliche Gelenke weh, Schultern, Ellbogen, Hüfte usw.
Ich habe gerade mal gemessen weil ich mich ziemlich warm fühle.

Gefühlt ist das so wie Ende 2024 wo ich Corona hatte. Wir versuchen gerade einen Test zu organisieren, da wir keine mehr haben.
Drückt weiter die Daumen.
Die nächste Infusion läuft.
Zusätzlich habe ich mir trotz aller Vorsicht eine Erkältung eingefangen.
Ich hoffe auf das Beste, nämlich das ich sie schnell hinter mich bringe.
In meiner letzten Reha 2024 habe ich unter anderem ein schwules Paar kennengelernt die hier aus der Gegend kommen, und wie der absolute Zufall es will, auch noch meinen Großcousin kennen. Einer der beiden war erkrankt, der andere sein Partner.
Nach der Reha haben wir den Kontakt mehr oder weniger gut gehalten. Wir haben per Whatsapp geschrieben, und haben uns bedingt dadurch das wir beide im CIO der Uniklinik Köln behandelt wurden auch dort getroffen. Wir haben sowohl in der Reha als auch danach nette Gespräche geführt viel gelacht und haben uns immer wieder vorgenommen uns nochmal außerhalb der Uniklinik zu treffen. Bedingt durch meine eigene erneute Therapie mit all den temporären Einschränkungen musste ich die Treffen immer wieder verschieben.
Gestern Abend erhielt ich eine Nachricht die mich wirklich sprachlos gemacht hat, er ist leider verstorben.
Diese Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht. Nicht nur weil ein lieber, netter Mensch verstorben ist, sondern auch, weil es mir die Endlichkeit des Lebens mit dieser Erkrankung mit aller Deutlichkeit vor Augen geführt hat.
Wir beide haben unterschiedliche Krebserkrankungen. Meiner Meinung nach, sitzen wir (die an Krebs erkrankten) trotzdem in einem Boot. Denn wir haben alle, einen mehr oder weniger schweren Weg hinter uns, der seine Spuren hinterlassen hat. So schwer wie der Kampf auch ist, es kann nicht sicher gestellt werden, das man den Kampf gewinnt.
Am Ende bleibt nur zu sagen, es war mir eine Ehre, Siggi kennengelernt zu haben.
Heute, bei dem schönen Wetter lassen wir es mal ganz ruhig angehen und genießen die Sonne.

Es ist richtig schön bei dem Wetter im Garten zu sitzen und den Vögeln beim Singen zuzuhören.
Ich habe total vergessen daß Ergebnis des Positrinen-Emissions-Tomograpgie zu posten.
Es gibt keine neue Tumoren oder Auffälligkeiten.
Die nächste Nachsorge ist in drei Monaten. Diese wird aber nur sonogtaphisch durchgeführt.