Ich bin in der Zwischenzeit zu einem ziemlich aktiven Menschen geworden.
Ich gehe oder jogge zur Arbeit und wieder nach Hause. Nachmittags oder am Wochenende sind wir auch mobil. Da fahren wir mit dem Fahrrad oder gehen spazieren.
Bedingt durch die Erkältung und dadurch das meine Ärztin mir gesagt hat das ich zuhause bleiben muss halte ich mich an die Ansage und bleibe zu Hause.
Das von mir gesteckte Schrittziel von mindestens 6000 Schritten packe ich dadurch nicht.
Schrittzahl gestern
Heute sieht es bisher nicht viel besser aus.
Schrittzahl heute
Ich bin froh wenn das vorbei ist und ich wieder wie gewohnt aktiv sein kann.
Wer ist das, der die letzten Zeilen geschrieben hat? Kenne ich den?
Ja, das war das neue ich.
Vor zwei Jahren hätte ich noch jeden ausgelacht der mir erzählt hätte wie es heute mit meiner Aktivität aussieht.
Wie erledigt man seine Einkäufe für die Woche in der aktuellen Lage?
Es gibt die Möglichkeit das man alleine einkaufen fährt und die Gefahr besteht das man die Hälfte vergisst oder man macht wie wir.
Meine Frau hat gestern entdeckt das der bei uns in Köln ansässige Globus Markt einen Abholservice anbietet.
Den haben wir heute direkt ausprobiert.
Gestern haben wir für heute vorbestellt und ab 10 Uhr konnten wir abholen.
Wir kamen an und ich konnte direkt rein gehen.
Ich gab meine Bestellnummer an und schon wurde mir mein Einkauf gebracht.
Das was vergriffen war wurde mir vorher schon mitgeteilt sodass es keine Überraschungen gab.
Einkauf eingeladen und ab nach Hause.
Es war nach Warengruppen in Papiertüten verpackt. Die Getränke standen in einer Kiste auf dem Wagen. Der Service kostet für Kunden mit Kundenkarte 1,99 Euro und ohne Karte 3,99 Euro. Das ist und war es mir wert!
Echt super, es macht den Einkauf einfach, sicher, komfortabel und vor allem sichert es die Arbeitsplätze.
Für mich ist die aktuelle Situation ein Fluch und Segen in einem.
Ich bin durch die Beschränkungen zwar auch sehr stark eingeschränkt, das ist der Fluch. Der Segen ist das ich dadurch richtig zur Ruhe komme und mich auf das wesentliche beschränke.
Es ist ein schöner Gedanke das ich nicht von einem zum anderen hetzen muss. Des weiteren habe ich zu schätzen gelernt auf die Geräusche der Natur zu hören und diese zu genießen.
Diese Woche bin ich jeden Tag zur Arbeit gegangen und bis auf einen Abend, jeden Nachmittag nach Hause.
Ich bin dann 45 Minuten unterwegs. 45 Minuten in denen ich die Seele baumeln lassen kann und die Gedanken schweifen lasse.
Meine Schrittbilanz der letzten 30 Tage sieht sehr gut aus.
Heute morgen bin ich dann mal gejoggt.
Dies inkl drei extrarunden.
Ich konnte die Strecke auch ohne Pause durchlaufen. Es ist ein richtiger Erfolg für mich, die Strecke durchgelaufen zu sein, denn bisher habe ich die 4,5 km zur Arbeit nur mit Mühe geschafft. Heute morgen war es richtig gut.
Das mit dem gehen bzw dem jogging werde ich auch nach den Coronazeiten bei behalten denn es hält so richtig fit.
Ich habe durch die Krise aber auch gelernt wie wichtig es ist sich nicht verrückt zu machen bzw sich verrückt machen zu lassen. In der letzten Woche kam eine so große Informationsflut auf mich zu das ich ehrlich gesagt Angst bekam.
Ich wurde immer nervöser und unsicherer. Ich machte mir immer mehr Sorgen um meine Mitmenschen, meine Eltern, meine Frau und meine Kinder sowohl auch um mich selbst.
Dies alles habe ich gedanklich hinter mir gelassen. Ich lese nur noch zwei mal am Tag die Zeitung und Nachrichten höre ich mir nur morgens an.
So ist das alles leichter zu ertragen. Der Virus ist da, er wird vielleicht auch mich oder uns erreichen, wobei es für uns garnicht so schlimm sein soll. Das weiß man aber erst wenn man es hat.
Unser Touran war heute zur Inspektion und zum Ölservice in der Werkstatt. Durch einen Servicevertrag den ich mit der Werkstatt meines Vertrauens geschlossen habe bekommen wir in dem Fall einen kostenfreies Leihauto.
Als ich heute nachmittag weg fahren wollte war das Leihauto ziemlich eingeparkt.
Es war trotzdem kein Problem das Auto aus der Lücke zu holen.
Die Inspektion ist gut gelaufen, es ist alles wieder fit für die nächsten 12 Monate. Dann muss er nämlich das nächste Mal planmäßig in die Werkstatt.
Letzte Woche Sonntag hatte uns ein Kollege eingeladen ihn bei seiner Arbeit bei der Feuerwehr zu besuchen. Er sagte mir das wir dann ein bisschen mit Wasser rum spritzen könnten und auch mal Drehleiter fahren würden.
Also machten wir uns auf den Weg zu seiner Wache.
Er holte uns am Parkplatz ab und die Führung ging los.
Da das Wetter nicht so schön war und es drohte zu regnen weshalb wir mit der Drehleiter begannen.
30 Meter in die Höhe. Für uns kein Problem 😉
Wir waren an dem Tag nicht die einzigen die zu Besuch waren. Bei einem anderen Besucher wollte einer nicht mit fahren weshalb Melina nochmal alleine mit fahren konnte.
Nach diesem Abenteuer ging es mit einem Löschfahrzeug quer über die Wache um dort den Löschwassertank des Fahrzeugs leer zu machen (es mußte in die Werkstatt). Hierbei half Melina auch kräftig mit.
Sie dürfte im Löschfahrzeug das Blaulicht einschalten und einmal die Presslufthupe bestätigen. Dabei war sie zwar zurück haltend aber es hat ihr Spaß gemacht.
Zu guter Letzt ging es durch die Fahrzeughalle und die anderen Gebäude zur Leitstelle.
Dort durften wir uns auch umsehen, bekamen alles erklärt und Mailo durfte auf einem Disponentenplatz sitzen.
Es war sehr interessant, spannend und informativ. Meinen Kindern und uns hat es richtig gut gefallen mal hinter die Kulissen zu schauen.