Medaille ist da

Am Samstag war meine Medaille in der Post.
Sie sieht so richtig stylish aus.

Am Samstag war meine Medaille in der Post.
Sie sieht so richtig stylish aus.
Passend zum neuen Fahrrad meiner Frau haben wir uns für unsere Fahrräder einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung unseres Autos gekauft.

Das Fahrrad meiner Frau und meins sind ungefähr gleich groß.
Wir lassen uns noch Überaschen wie es mit dem Aufladen der Fahrräder klappt.
Die erste Fahrt ist auch schon in Planung.
Im letzten Monat war ich gut zu Fuß.


Die Schrittanzahl war die bisher höchste die ich je erreicht habe.
Meine Frau hatte ein ziemlich altes Fahrrad welches auch nicht richtig passte.
Sie informierte sich umfassend was es für Fahrräder gibt.
Letztendlich fuhren wir zu unserem Fahrraddealer unseres Vertrauens und sie fuhr verschiedene Räder probe.

Es wurde ein Pegasus Savona SL.
Sehr schönes Ding.
Ich habe mich heute für meinen nächsten Lauf angemeldet.
Meine Startnummer habe ich schon per Mail bekommen.
Bisher laufe ich meist zwischen 7 und 8 km. Wenn ich den Lauf hinter mir habe, kann ich von mir behaupten das erste Mal 10 km an einem Stück gelaufen zu haben. Offiziell festgehalten.
„Inoffiziell“ wird es mit großer warscheinlich schon früher der Fall sein.
Ich freue mich.
Gegensatz zu den letzten Tagen, bin ich heute Morgen zur Arbeit gegangen.
Auf dem Weg habe ich dann dieses schöne Foto gemacht.

So kann der Tag beginnen.
Wir haben uns heute mal raus getraut.

Wir sind mit den Rädern zum Fühlinger See gefahren und haben uns dort für ein kleines Päuschen auf eine Decke auf die Wiese gesetzt.
Es war einfach schön.
Wenn alles so läuft wie geplant dann werde ich nächstes Jahr eine Staffel des Kölnmarathon mitlaufen.
Am Samstag habe ich mit meinem Schwager geschrieben und gefragt ob er mit machen würde. Er hat ja gesagt. 🙂
Geplant ist der Marathon zwar auch dieses Jahr, aber in der aktuellen Lage weiß man nicht ob er überhaupt stattfindet.
Wir waren heute morgen unterwegs um die von mir aussortieren Klamotten zum roten Kreuz zu bringen.
Als wir wieder hier zu Hause an kamen, kam ich auf die Idee das unser Sohn nun alt genug ist um in den Sitz für große Jungs umzuziehen.
Aus der Zeit wo wir noch zwei Autos hatten, haben wir noch einen zweiten Kindersitz den wir bisher im Keller hatten. Diesen habe ich kurzer Hand aus dem Keller geholt und im Auto eingebaut.

Nun fahren beide Kinder in Fahrtrichtung mit.
Ich bin in der Zwischenzeit zu einem ziemlich aktiven Menschen geworden.
Ich gehe oder jogge zur Arbeit und wieder nach Hause. Nachmittags oder am Wochenende sind wir auch mobil. Da fahren wir mit dem Fahrrad oder gehen spazieren.
Bedingt durch die Erkältung und dadurch das meine Ärztin mir gesagt hat das ich zuhause bleiben muss halte ich mich an die Ansage und bleibe zu Hause.
Das von mir gesteckte Schrittziel von mindestens 6000 Schritten packe ich dadurch nicht.

Heute sieht es bisher nicht viel besser aus.

Ich bin froh wenn das vorbei ist und ich wieder wie gewohnt aktiv sein kann.
Wer ist das, der die letzten Zeilen geschrieben hat? Kenne ich den?
Ja, das war das neue ich.
Vor zwei Jahren hätte ich noch jeden ausgelacht der mir erzählt hätte wie es heute mit meiner Aktivität aussieht.
Wie erledigt man seine Einkäufe für die Woche in der aktuellen Lage?
Es gibt die Möglichkeit das man alleine einkaufen fährt und die Gefahr besteht das man die Hälfte vergisst oder man macht wie wir.
Meine Frau hat gestern entdeckt das der bei uns in Köln ansässige Globus Markt einen Abholservice anbietet.
Den haben wir heute direkt ausprobiert.
Gestern haben wir für heute vorbestellt und ab 10 Uhr konnten wir abholen.
Wir kamen an und ich konnte direkt rein gehen.
Ich gab meine Bestellnummer an und schon wurde mir mein Einkauf gebracht.
Das was vergriffen war wurde mir vorher schon mitgeteilt sodass es keine Überraschungen gab.
Einkauf eingeladen und ab nach Hause.


Es war nach Warengruppen in Papiertüten verpackt. Die Getränke standen in einer Kiste auf dem Wagen. Der Service kostet für Kunden mit Kundenkarte 1,99 Euro und ohne Karte 3,99 Euro. Das ist und war es mir wert!
Echt super, es macht den Einkauf einfach, sicher, komfortabel und vor allem sichert es die Arbeitsplätze.
Heute Nacht wurden mal wieder die Uhren umgestellt.
Ich war wie gewohnt wach, habe den Katzen etwas zu essen gegeben und habe mich dann wieder hin gelegt. Konnte aber nicht mehr schlafen.
Also stand ich auf und zog mich an um Brötchen zu holen. Unser Brötchendealer macht Sonntags aktuell schon um sieben Uhr auf.
Ich entschloss mich dort hin zu laufen.

Es ist wieder mal richtig gut gelaufen. Was ich sagen muss, ich habe die A57 noch nie so leer gesehen.

Auf dem Weg nach Hause waren zumindest ein paar Autos zu sehen.
Für mich ist die aktuelle Situation ein Fluch und Segen in einem.
Ich bin durch die Beschränkungen zwar auch sehr stark eingeschränkt, das ist der Fluch. Der Segen ist das ich dadurch richtig zur Ruhe komme und mich auf das wesentliche beschränke.
Es ist ein schöner Gedanke das ich nicht von einem zum anderen hetzen muss. Des weiteren habe ich zu schätzen gelernt auf die Geräusche der Natur zu hören und diese zu genießen.
Diese Woche bin ich jeden Tag zur Arbeit gegangen und bis auf einen Abend, jeden Nachmittag nach Hause.
Ich bin dann 45 Minuten unterwegs. 45 Minuten in denen ich die Seele baumeln lassen kann und die Gedanken schweifen lasse.
Meine Schrittbilanz der letzten 30 Tage sieht sehr gut aus.

Heute morgen bin ich dann mal gejoggt.

Dies inkl drei extrarunden.
Ich konnte die Strecke auch ohne Pause durchlaufen. Es ist ein richtiger Erfolg für mich, die Strecke durchgelaufen zu sein, denn bisher habe ich die 4,5 km zur Arbeit nur mit Mühe geschafft. Heute morgen war es richtig gut.
Das mit dem gehen bzw dem jogging werde ich auch nach den Coronazeiten bei behalten denn es hält so richtig fit.
Ich habe durch die Krise aber auch gelernt wie wichtig es ist sich nicht verrückt zu machen bzw sich verrückt machen zu lassen. In der letzten Woche kam eine so große Informationsflut auf mich zu das ich ehrlich gesagt Angst bekam.
Ich wurde immer nervöser und unsicherer. Ich machte mir immer mehr Sorgen um meine Mitmenschen, meine Eltern, meine Frau und meine Kinder sowohl auch um mich selbst.
Dies alles habe ich gedanklich hinter mir gelassen. Ich lese nur noch zwei mal am Tag die Zeitung und Nachrichten höre ich mir nur morgens an.
So ist das alles leichter zu ertragen. Der Virus ist da, er wird vielleicht auch mich oder uns erreichen, wobei es für uns garnicht so schlimm sein soll. Das weiß man aber erst wenn man es hat.
In diesem Sinne, zuhause und vor allem Gesund!

Das ging schnell.
Gestern waren wir bei einem Veedelszoch und abends war ich noch beim Eishockey.
Für Melina gibt es kein Halten mehr.
Nachdem sie jetzt Fahrrad fahren kann möchte sie so viel wie möglich fahren.
Gestern sind wir dann das erste Mal eine kleine Runde gefahren.

Es hat Spaß gemacht.