Nachsorge

Therapeutische Gespräche

Eines ist an der Reha 2024 anders als letztes Jahr.

Nämlich die therapeutischen Gespräche bei einer Hopfenkaltschale.

Ich muß sagen, dass ich in dieser Reha deutlich mehr wertvolle Gespräche geführt habe als letztes Jahr. Das mag auch daran liegen, dass ich viele meiner Mitrehabilitanten von letztem Jahr wieder getroffen habe.

Oder wir passen dieses Jahr einfach gut zusammen.

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12 Tage Reha und es geht weiter

Heute geht der 12. Tag der 2. Reha zuende.

Von den Wochenenden abgesehen, sind die Tage hier richtig mit Aktivität gefüllt aber auch mit Zeiten der Ruhe.

Zu meinen Anwendungen gehören unter anderem Nordic Walking, Gymnastikgruppen und viele andere.

Die Wochenenden sind ohne Anwendungen teils langweilig. Ich nutze die Zeit für gute Gespräche mit meinen Mitrehabilitanten und ich nehme mir viel Zeit für mich.

Meine Rehaklinik ist in der Nähe des Haupthauses von Engelbert Strauss, weshalb ich es mir nicht hab nehmen lassen dort hin zu fahren.

Ich habe in der Vergangenheit öfter mal gehört das es dort ein Outlet geben soll weshalb ich sehr gespannt war. Leider war es nicht so. Aber trotzdem bin ich nicht mit leeren Händen dort weg gefahren.

Sonntags bin ich mit meinem Fahrrad zur Kinzigtalsperre gefahren.

Alles in allem waren es ~24 km Gesamtstrecke.

Die Ausfahrt hat richtig gut getan auch wenn es richtig kalt war.

Das Wochenende war schnell zu Ende und die nächste Woche begann. Es folgte die erste richtige Visite bei meinem Arzt. Die Visite war kurz und schmerzlos.

Als Rehanachsorge habe ich mir diesmal Caspar ausgesucht. Hierzu hatte ich die Einführung und ein Probetraining. Wenn es soweit ist, werde ich bei meinem Arzt ansprechen das ich es final verordnet bekommen möchte.

Natürlich darf die Nervennahrung auch nicht fehlen. In der Klinik gibt es ein Café, in dem es leckeren Kuchen gibt. Meist kann ich ganz gut widerstehen, am Mittwoch habe ich mir ein Stück Kuchen gegönnt.

Sehr lecker, der Preis inkl. dem heißen Kakao: 5 EUR Absolut gerechtfertigt und für die Region ein regulärer Preis.

An diesem Wochenende bin ich sowohl Samstag als auch Sonntag mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Die Ziele waren nichts besonderes. Es waren Fahrten ohne Ziel. Im gesamten waren es zusammen rund 40 km.

Mal sehen was die nächste Woche so bringt und wie es weitergeht. Am Freitag hatte ich die Genehmigung für eine Verlängerung der Reha in meinem Postfach. So werden aus drei, vier Wochen Reha.

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Tschüß Cotrim

Eines meiner Präventivmedikamente ist Cotrim. Cotrim soll mich unter anderem vor einer Lungenentzündung schützen.

Laut meiner Ärztin ist für mich das Risiko einer schweren Infektion gut zu kalkulieren, weshalb ich Cotrim ab sofort absetzen kann.

Ich bin froh eines meiner Medikamente los zu sein, im Januar wird entschieden ob das nächste Präventivmedikament durch eine Impfung ersetzt werden kann.

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91000

Meine Plättchen sind etwas gestiegen, die weißen Blutkörperchen aber auch.

Für die Ärztin kein Grund zur Sorge.

Ich habe bei meinem Termin die bei mir immer wieder auftretenden Schmerzen in den Gelenken meiner Arme und Beine aber auch die immer wiederkehrenden Rückenschmerzen angesprochen. Die Thematik wollte sie nochmals mit ihrem Chefarzt besprechen ob es eventuell eine Nebenwirkung der Medikamente sein könnte.

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Sonographie

Nach meiner fünften Erhaltungstherapie hatte ich auch einen Termin für eine Sonographie die der Nachsorge dient.

Alle Lymphknoten, die Schilddrüse und die anderen Organe sind unauffällig.

Meine Milz ist noch immer vergrößert, auch wenn sie nur noch 13,4 cm im Durchmesser ist. Vor Beginn der Therapiephase war sie etwas mehr als 19 cm groß. Weiter ist noch heraus gekommen das ich eine Nebenmilz habe.

Das ist nicht weiter tragisch.

In drei Monaten habe ich die nächste Nachsorge.

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Zweitmeinung

Gestern hatte ich meinen Termin für die Zweitmeinung.

Nichts da mit hohem Blutdruck!

Nach meinem zweiten Gespräch mit dem Kardiologen und dem hohen Blutdruckwert habe ich begonnen regelmäßig meinen Blutdruck zu kontrollieren.

Bis heute morgen sind 47 Messungen zusammengekommen. Und keiner der Werte war wirklich besorgniserregend.

Bewaffnet mit der Tabelle, meinem Arztbrief der Uniklinik und dem Ergebbisbericht meines Hausarztes bin ich zum Arzt.

Nach einer ausführlichen Untersuchung inkl. Ultraschall bekam ich die Entwarnung. Alles ist in Ordnung. Die Hopser die ich merke sind zwar nicht schön aber bedürfen keiner Behandlung.

Die Blutverdünner soll ich wegen der Thrombose nach Kardiologenmeinung bis Mitte März weiternehmen. Danach kann ich diesen absetzen. Das Thema werde ich aber nochmal bei der Uniklinik ansprechen. So hatte es mir die Kardiologin auch empfohlen.

Alles in allem bin ich froh das es nichts ernstes ist.

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