Gestern hatte ich wieder einen Termin zur Blutkontrolle.
Es war der letzte Termin dieser Art in der Uniklinik, denn ich soll zukünftig zu meiner niedergelassenen Onkologin gehen.
Es werden nur noch einzelne Termine bei der Uniklinik stattfinden. Zum Beispiel Anfang März das letzte PET-CT inkl. dazugehörigem Gespräch, dann nach sechs Monaten und dann nur noch alle 12 Monate.
Die Termine werden für die nächsten 15 Jahre sein, ich war über die Dauer überrascht. Aber ich es sorgt in gewisser Weise für ein Gefühl von Sicherheit.
Den ersten Termin habe ich gestern direkt vereinbart.
Für dieses Jahr haben wir die erste gute Tat vollbracht.
Wir hatten jede Menge „altes“ aber noch gutes Spielzeug, Spiele und Puzzles im Keller die wir nicht weg werfen wollten. Ich ging auf die Suche welche Möglichkeiten es gibt die Spielsachen zu spenden.
Und siehe da, es gibt Möglichkeiten für eine Spende.
Wir packten die Kisten und Kästen in unser Anhängsel und fuhren auf die andere Rheinseite und gaben alles dort ab.
Dort werden die Spielsachen, Spiele und Puzzles geprüft und im Anschluß zu einem von fünf Fairstores gebracht und dort an bedürftige für kleines Geld verkauft.
Wir haben noch jede Menge Kleidung in den Schränken aber auch im Keller. Auch das werden wir dort hin bringen.
Ich hoffe die Sachen bereiten vielen Kindern eine Freude.
Das Anhängsel wurde fahrbereit ausgeliefert. Was mir allerdings von Anfang an nicht gefallen hat, war das die Kabel für die Beleuchtung Lose und „ungeschützt“ rumbaumelten.
Also habe ich einen Kabelschlauch bestellt und die beiden Kabel darin eingepackt.
Zudem muss das Zubehör des Anhängsels sicher transportiert werden, die Lösung eine Deichselbox.
Auch für den Stecker habe ich mich von einem Nachbarn inspirieren lassen und habe eine Buchse gekauft und diese an der Deichselbox angeschraubt.
So ist es möglich den Stecker / das Kabel ebenfalls gesichert zu lagern.
Jetzt muss ich nur noch die Unterlegkeile montieren und dem ersten Einsatz steht nichts mehr im Wege.
Mindestens seit wir den Garten haben, brauchen wir regelmäßig eine Möglichkeit unsere Gartenabfälle weg zu fahren ohne das wir das alles im Kofferraum unseres Autos transportieren müssen.
Bisher haben wir ganz liebe Menschen gehabt die uns ihren Anhänger zur Verfügung gestellt haben. Das wäre bestimmt auch weiterhin so.
Wir sind gerne unabhängig und nicht darauf angewiesen, dass wir einen der Hänger geliehen bekommen können.
Also habe ich uns zwischen den Jahren einen eigenen Anhänger gekauft.
Bekommen haben wir ihn gestern nachdem ich ihn gestern bei der Zulassungsstelle angemeldet habe.
Ich hatte zwischen den Jahren versucht ihn via iKFZ anzumelden, bin aber daran gescheitert, dass die FIN nicht mit der Nummer des Fahrzeugbriefs verknüpft war. Das kann bei neuen Fahrzeugen schon mal vorkommen.
Also hieß es zum Amt und dort anmelden. Eine viertel Stunde später und 45 Euro ärmer war er angemeldet um wir konnten ihn abholen.
Es ist ein „kleiner“ 750 kg-Anhänger, so dass auch meine Frau das Gespann fahren darf.
Mal sehen, wann er zum ersten Mal zum Einsatz kommt, ich denke spätestens wenn wir im Garten wieder aktiver werden.
Mit ein bisschen Verspätung ist es auch bei uns in Köln weiß geworden.
Am Wochenende hatte es schon einmal geschneit, aber der Schnee war fast wieder weg. Heute nachmittag fing es aber wieder an zu schneien. Dadurch das es die letzten Tage immer unter 0 Grad war, ist der Schnee direkt liegen geblieben und hat eine schönes weißes Köln hinterlassen.
Hoffentlich bleibt der Schnee ein bisschen liegen.
Rein rechnerisch werden wir für das kommende Jahr die Belastungsgrenze überschreiten, weshalb wir den zu entrichtenden Betrag vorab an die Krankenkasse überwiesen haben.
Pünktlich zum Jahresende und damit pünktlich zum Beginn des neuen Jahres waren heute die Befreiungsausweise für die Zuzahlung in der Post.
Gestern war ich für dieses Jahr das letzte Mal zur Blutkontrolle.
Meine Abwehr ist wieder etwas zurück gegangen, das ist bzw war aber zu erwarten.
Das Niveau meiner Plättchen ist auf einem stabil niedrigen Niveau.
Für mich bedeutet das, dass ich weiterhin aufpassen muss. Aufpassen in doppelter Hinsicht, zum einen darauf das ich mich nicht extrem stoße und zum anderen wenn ich irgendwo hin gehe, dass ich dann Maske trage.
Die Weihnachtstage waren dieses Jahr für uns sehr ruhig, wenn nicht sogar langweilig.
So war zumindest mein Gefühl.
Bedingt durch die Anordnung des Arztes das ich in der näheren Umgebung bleiben muss, sind wir dieses Jahr nicht wie üblich zur Familie gefahren um dort Weihnachten zu feiern.
Wir vier sind unter uns geblieben, haben die Zeit miteinander verbracht und waren zufrieden mit dem was war.
Das einzige was wir gemacht haben, war die beiden Omas hier in Köln zu besuchen und dort ein bisschen Zeit zu verbringen.
Jetzt nach Weihnachten geht es wie immer, mit ganz großen Schritten auf den Jahreswechsel zu.
Ich wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Verbringt eure kostbare Zeit mit euren Familien, Freunden und Menschen die euch gut tun.