Ich bin in der Zwischenzeit zu einem ziemlich aktiven Menschen geworden.
Ich gehe oder jogge zur Arbeit und wieder nach Hause. Nachmittags oder am Wochenende sind wir auch mobil. Da fahren wir mit dem Fahrrad oder gehen spazieren.
Bedingt durch die Erkältung und dadurch das meine Ärztin mir gesagt hat das ich zuhause bleiben muss halte ich mich an die Ansage und bleibe zu Hause.
Das von mir gesteckte Schrittziel von mindestens 6000 Schritten packe ich dadurch nicht.
Schrittzahl gestern
Heute sieht es bisher nicht viel besser aus.
Schrittzahl heute
Ich bin froh wenn das vorbei ist und ich wieder wie gewohnt aktiv sein kann.
Wer ist das, der die letzten Zeilen geschrieben hat? Kenne ich den?
Ja, das war das neue ich.
Vor zwei Jahren hätte ich noch jeden ausgelacht der mir erzählt hätte wie es heute mit meiner Aktivität aussieht.
Für mich ist die aktuelle Situation ein Fluch und Segen in einem.
Ich bin durch die Beschränkungen zwar auch sehr stark eingeschränkt, das ist der Fluch. Der Segen ist das ich dadurch richtig zur Ruhe komme und mich auf das wesentliche beschränke.
Es ist ein schöner Gedanke das ich nicht von einem zum anderen hetzen muss. Des weiteren habe ich zu schätzen gelernt auf die Geräusche der Natur zu hören und diese zu genießen.
Diese Woche bin ich jeden Tag zur Arbeit gegangen und bis auf einen Abend, jeden Nachmittag nach Hause.
Ich bin dann 45 Minuten unterwegs. 45 Minuten in denen ich die Seele baumeln lassen kann und die Gedanken schweifen lasse.
Meine Schrittbilanz der letzten 30 Tage sieht sehr gut aus.
Heute morgen bin ich dann mal gejoggt.
Dies inkl drei extrarunden.
Ich konnte die Strecke auch ohne Pause durchlaufen. Es ist ein richtiger Erfolg für mich, die Strecke durchgelaufen zu sein, denn bisher habe ich die 4,5 km zur Arbeit nur mit Mühe geschafft. Heute morgen war es richtig gut.
Das mit dem gehen bzw dem jogging werde ich auch nach den Coronazeiten bei behalten denn es hält so richtig fit.
Ich habe durch die Krise aber auch gelernt wie wichtig es ist sich nicht verrückt zu machen bzw sich verrückt machen zu lassen. In der letzten Woche kam eine so große Informationsflut auf mich zu das ich ehrlich gesagt Angst bekam.
Ich wurde immer nervöser und unsicherer. Ich machte mir immer mehr Sorgen um meine Mitmenschen, meine Eltern, meine Frau und meine Kinder sowohl auch um mich selbst.
Dies alles habe ich gedanklich hinter mir gelassen. Ich lese nur noch zwei mal am Tag die Zeitung und Nachrichten höre ich mir nur morgens an.
So ist das alles leichter zu ertragen. Der Virus ist da, er wird vielleicht auch mich oder uns erreichen, wobei es für uns garnicht so schlimm sein soll. Das weiß man aber erst wenn man es hat.
Noch eine erwähnenswerte Änderung im Kinderzimmer hat es gegeben.
Der bisherige Kleiderschrank wurde ersetzt. Bisher hatten beide zusammen einen 1,30 Meter breiten Kleiderschrank. Diese platzte aus allen Nähten.
Es wurde in und auf dem Schrank gestapelt. So richtig sortieren war nicht mehr möglich.
Wir haben uns wie auch in unserem Schlafzimmer für einen PAX Schrank von IKEA entscheiden.
Es sind jetzt im gesamten 2 Meter Schrank der 2,36 Meter hoch ist.
Nun haben die Kinder Platz satt in Ihren Schränken.
Die weißen Türen werden wir noch bekleben. Die Motive hierfür hat sich unsere Tochter schon ausgesucht. Mailo wird sich zu gegebener Zeit etwas aussuchen was wir aufkleben werden.
Meine Tochter hatte ihr Bett bisher für sich alleine.
Am letzten Wochenende haben wir dies dann geändert.
Wir haben die Änderung natürlich nicht gemacht, ohne vorher mit ihr gesprochen zu haben, denn es ist ja schließlich ihr Bett.
Das Bett als solches ist aufgebaut wie ein Etagenbett, nur dass das untere Bett fehlte.
Man kann zwar ein zweites Bett hinzukaufen, ich hatte mich allerdings dazu entschlossen es selber in die Hand zu nehmen. Wir fuhren in den nahegelegenen Baumarkt, kauften ein Regalbrett eine Dachlatte, zwei Holzschrauben die lang genug waren und ein Päckchen Holzdübel.
Alles in allem hat der Umbau rund eine Stunde in Anspruch genommen. So sieht das „neue“ Bett für zwei aus.
Einen Lattenrost und eine Matratze hat meine Frau im Netz bestellt.
Nachdem die Matratze ausgelüftet war, konnte er darin schlafen. Die erste Nacht war zwar etwas unruhig aber es klappte ganz gut. Mittlerweile haben wir das alte „kleine“ Bett abgebaut.
Endlich haben die zwei mehr Platz in Ihrem Zimmer und die ganzen Spielsachen sind aus unserem Wohnzimmer verschwunden.
Mein Sohn ist so schnell so selbstständig geworden.
Er flitzt hier durch die Wohnung, tobt und entdeckt die Welt um sich herum.
Zu Weihnachten hat er von seinem Onkel ein Besteckset mit Mickey Mouse geschenkt bekommen.
Mit dem Besteck ißt er schon fast ganz alleine. Das aufpicksen ist zwar noch mehr oder weniger Glückssache aber wenn man ihm was auf die Gabel macht steckt er sich das Essen selbst in den Mund. Aber seht selbst.