10 Jahre Betriebszugehörig
Ich habe es ganz vergessen zu bloggen.
Am 20. Oktober 2018 hatte ich noch eine Jubiläum. Ich bin seitdem 10 Jahre bei meinem jetzigen Arbeitgeber beschäftigt.
Ich habe es ganz vergessen zu bloggen.
Am 20. Oktober 2018 hatte ich noch eine Jubiläum. Ich bin seitdem 10 Jahre bei meinem jetzigen Arbeitgeber beschäftigt.
Bei unserer Suche nach einem Azubi musste ich erschreckendes feststellen.
Bei den Bewerbern die sich bei uns beworben haben, waren die Noten, vor allem in Mathematik sau miserabel.
Zwei der Bewerber hatten in Mathe in beiden Halbjahren jeweils eine fünf.
Und die anderen Fächer sind teilweise nicht besser als vier.
Was soll man da noch sagen.
Ich war und bin wirklich sprachlos.
Auch für diese Jahr suchen wir wieder einen neuen Auszubildenden.
Ab diesem Sommer gibt es einen neuen Ausbildungsberuf der wie wir finden am besten zu unserem Unternehmen passt.
Der neue Beruf heißt – Kauffrau Kaufmann im E-Commerce
Wir haben bisher zwar nicht so viele Bewerbungen erhalten aber es ist doch die eine oder andere herein geflattert.
Einen Kandidaten haben wir eingeladen, wir sind gespannt wie er sich darstellt wenn er hier ist.
Pro Woche bekommen wir mehrere Werbefaxe für Brancheneinträge die keine sind, Faxe von Personaldienstleistern die uns polnische oder rumänische Arbeiter vermieten möchten.
Bei beidem kann man sich darauf verlassen das sie pünktlich immer am gleichen Tag kommen oder sie dann kommen wenn die wirklichen Verkäufer für Branchenbucheinträge unterwegs sind.
Die Branchenfaxe landen so wie sie sind im Schredder und sorgen damit für Polstermaterial.
Die Faxe der Vermittler landen zwar auch im Schredder, nur mit dem Unterschied das ich den Anbieter bei der Bundesnetzagentur melde.
Es ist zwar ein Kampf gegen Windmühlen aber ich hatte auch schon Erfolg damit. Denn vier Nummern sind mittlerweile gesperrt worden.
Mal sehen wer den längeren Atem hat.
In regelmäßigen Abständen haben wir Praktikanten die über Bildungsträger eine berufliche Orientierung oder Qualifizierung machen.
Seit dem 17.01.2018 haben wir mal wieder einen solchen Praktikanten. Eigentlich.
Aber mal ganz von Anfang an, die Mitarbeiterin (MA) des Bildungsträgers rief an und fragte ob wir aktuell Platz für einen Teilnehmer hätten der eine Orientierung machen würde. Sie gab mir ein paar Details zum Teilnehmer durch. Ich hörte mir das an und stimmt letztendlich zu.
Der erste Tag sollte der 17.01.2018 sein, zwei Tage vorher kam er vorbei um die Vereinbarung unterschreiben zu lassen. Ich erklärte ihm wie, wann und wo er sich zu melden hat. Alles klar, es konnte los gehen.
Einen Tag vor Beginn rief die MA des Trägers hier an um mitzuteilen das es sein könnte das er sich etwas verspäten könnte weil er Berufseinsteiger ist und er damit ein paar Probleme hat, alles kein Problem, kann ja passieren.
Der Arbeitstag beginnt bei uns um 7:30Uhr um 8 war er noch nicht hier, um 9 auch noch nicht um 9:30Uhr rief die MA an um mir mitzuteilen das er bei ihr wäre, sie würde ihn aber zu uns schicken und er wäre um 12 Uhr da. Das war er auch.
Der erste Tag verlief trotz Verspätung ganz gut, er machte gut mit, hörte sich die Erklärungen an und alles war gut. Wir dachten wenn es so weiter geht macht er den schlechten ersten Eindruck wieder weg.
Seither haben wir ihn nicht wieder gesehen.
Bei uns im Büro kommen Tag für Tag unzählige Auftragsbestätigungen, Rechnungen und sonstige Unterlagen zusammen die nach der Bearbeitung nicht einfach so im Altpapier entsorgt werden können.
Aus diesem Grund bemühen wir einmal im Monat unseren Reißwolf und produzieren Schnipsel.
So sparen wir zum einen Geld für Verpackungsmaterial und kommen unserer Pflicht nach, das keine vertraulichen Daten weiter gegeben werden.
Bei dem was wir da klein machen, handelt es sich lediglich um Kopien und selbst ausgedruckte Sachen die kleine steuerlich Relevanz haben.
Bei uns im Büro gibt es eine neue Mitarbeiterin bzw sie möchte es noch werden.
Die kleine ist acht einhalb Wochen alt und noch ganz klein.
Wir werden noch viel Freude mit ihr haben.
Drei Wochen Urlaub sind vorbei und der erste Arbeitstag danach ist überstanden.
Die drei Wochen waren schnell zu Ende und ich hätte noch gerne ein bisschen Zeit dran gehangen. Aber der nächste Urlaub ist nicht weit weg.
In diesem Sinne, jeden Morgen auf in den Kampf.
Dieses Jahr ist das Jahr des Grillens an der Arbeit.
Begonnen haben wir damit das wir Hähnchenfleisch ohne Marinade oder ähnliches gegrillt haben und einfach nur ein Brötchen dazu gegessen haben.
Mittlerweile sind wir weiter fortgeschritten und machen unsere eigenen Burger.
Es gibt keine besseren Burger wie diese. Fleisch pur mit nem Burgerbrötchen und ein bisschen Ketchup und/oder Knoblauchsoße.
Hmm Lecker
Nachdem wir letztes Jahr unsere erste eigene Auszubildende im Büro und einen Auszubildenden im Lager eingestellt haben, haben wir für dieses Jahr einen weiteren Platz im Büro ausgeschrieben.
Bewerbungen sind genügend angekommen, wir haben die aus unserer Sicht am besten geeigneten Bewerber heraus gesucht und zu einem Gespräch eingeladen. und da ist der Hacken.
Von insgesamt 12 eingeladenen Bewerbern und Bewerberinnen haben wir bisher nur zwei Gespräche geführt.
Das erste Gespräch ist so lala verlaufen und wir überlegen noch. Das zweite Gespräch, da muss man sehen wie es sich entwickelt, der junge Mann kommt nächste Woche erst mal für drei Tage zum Probearbeiten.
Für morgen steht noch ein Gespräch an und dann ist die Bewerbungsrunde erst mal abgeschlossen.
Die restlichen Gespräch sind wegen fehlender Teilnahme (Bewerber ist nicht erschienen) ausgefallen.
Man hört immer “ich habe von meiner Bewerbung nie wieder was gehört”, was bedeuten soll das sich die Firma nicht wieder gemeldet hat. Aber wir als Unternehmen werden nicht informiert wenn der oder die Bewerber/in schon was anderes gefunden hat. Schade für die Zeit die man aufwendet, die dann anderweitig verwendet werden könnte.
Irgendwann ist mir beim Stöbern in der Schublade in der wir alle möglichen Stifte und Schreibsachen aufbewahren mein alter Füller in die Finger gefallen.
Da ich immer gerne mit einem Füller geschrieben habe, besorgte ich mir Patronen für selbigen und nutze ihn fortan an der Arbeit.
An der Arbeit kam ich gut zurecht und es lief prima so dass ich mir einen neuen etwas edler aussehenden Füller gekauft habe.
Sehr schön anzusehen und liegt gut in der Hand.
Momentan geht wie man in den Nachrichten und Zeitungen ließt und hört geht eine Grippewelle umher.
Auch an uns ist sie nicht vorbei gegangen.
Unser Azubi im Lager, unsere Azubine im Büro und ein Kollege sind krank und fehlen.
Für uns sind drei fehlende Kollegen nicht einfach weg zu stecken, denn so groß sind wir nicht und das Arbeitspensum steigt für die übrig geblieben drastisch an.
Ich hoffe es werden nicht noch mehr denn ein weiterer Kollege sagte heute das er Halsschmerzen hatte und es ihm nicht gut geht und bei mir fängt es auch langsam an.
Ich habe mir heute direkt ein paar Portionen Aspirin-Complex rein gedreht.
Ab heute gilt eine neue Höchstmarke was die Sendungsanzahl angeht die uns an einem Tag verlassen hat.
466 Sendungen sind heute raus.
Ich denke das der jetzt erstmal ein bisschen Bestand haben wird.
Mittwoch letzter Woche war in der Berufsschule unserer Azubine Ausbildersprechtag.
Ich bin zwar nicht der verantwortliche Ausbilder, jedoch habe ich am meisten Kontakt zu ihr und es hat mich interessiert wie es bei ihr in der Schule läuft.
Also bin ich mit meinem Chef dort hin gefahren. Viel konnte die Klassenlehrerin nicht sagen (liegt daran das die Schulzeit noch nicht so lang ist) aber wir konnten uns von der anderen Seite ein Bild machen und umgedreht genauso.
In den letzten Wochen ist hier nicht mehr viel los.
An was liegt es?
Seit unserer Rückkehr aus den USA, hat sich zwar nicht viel geändert, allerdings fehlt mir seither die Lust zu schreiben. Wobei es doch das eine oder andere zum verbloggen gäbe.
In der Woche stürze ich mich morgens kopfüber in die Arbeit. Nachmittags nach Feierabend stehen entweder irgendwelche Termine an, oder ich bin froh das ich nichts mehr höre oder sehe. Das heißt umziehen, etwas zu essen machen und dann auf die Couch und vom Fernseher berieseln lassen.
Einfach offline sein.
Das Abnehmen geht in Zukunft ohne Almased weiter. Almased war für mich sowieso nur die Zündungsphase für das Abnehmen mit LLID. Am Freitag morgen hatte ich mein letztes Shake. Seither esse ich in Anführungszeichen ganz normal. Nur das ich darauf achte, was ich esse.
Letztes Gewicht am Samstag festgestellt : 110,7 Kilogramm.
Mein Wochenende sprich den Samstagmorgen verbringe ich damit zwei Treppenhäuser im Rahmen eines Minijobs zu putzen. Danach stehen Einkäufe und Besorgungen auf der Agenda. Abends bzw Sonntags Unternehmungen mit unseren Nachbarn.
So vergeht Woche um Woche.
Ich hoffe das ich die Stammleser die ich mittlerweile habe, dadurch das ich momentan nichts schreibe, nicht vergraule. Aber ich lebe momentan lieber etwas mehr offline und in den Tag hinein. Die Zeit in der ich wieder etwas mehr schreiben werde, die wird ohne Zweifel kommen.
Seid mir bitte nicht böse und bleibt mir treu.