Pflegebegutachtung
Vor rund einer Stunde kam ein netter Herr des medizinischen Dienstes Nordrhein um meinen Zustand zu begutachten.
Die Begutachtung dauerte rund eine dreiviertel Stunde, Ergebnis wird der Pflegegrad 1 sein.
Vor rund einer Stunde kam ein netter Herr des medizinischen Dienstes Nordrhein um meinen Zustand zu begutachten.
Die Begutachtung dauerte rund eine dreiviertel Stunde, Ergebnis wird der Pflegegrad 1 sein.
Mein Gewicht ist konstant wieder im dreistelligen Bereich.
Auch wenn ich gelernt habe mich zu disziplinieren, kann ich aktuell nicht anders als mehr oder weniger alles zu essen was nicht schnell genug weg ist.
Andersrum habe ich bekannterweise aktuell eine andere Baustelle die mich davon abhält auch noch aufs Essen aufzupassen. Das „aufpassen“ ist nach dem Gesund werden die nächste Baustelle die ich wieder angehen werde. Denn ich habe in den letzten Monaten gemerkt bzw. mir wurde es nochmal so richtig bewusst , dass ich ein Stressesser bzw. Kummeresser bin.
Auch wenn ich mit meiner Erkrankung im reinen bin, erzeugt die aktuelle Situation mit der eventuell anstehenden Hochdosischemo und der Ungewissheit wie ich diese vertrage so viel stress das ich nicht anders kann.
Es mag sich nach einer faulen Ausrede anhören, aber so sieht meine psychische/mentale Situation aus.
Das CT ist gemacht.
Das Ergebnis gibt es leider erst nächste Woche.
Auch wenn ich einen Port habe, bekomme ich, wenn er nicht angestochen ist einen normalen Venösen Zugang gelegt.
Durch diesen habe ich den radioaktiven Traubenzucker bekommen.
Jetzt heißt es wieder warten.
Angemeldet bin ich, den Fragebogen habe ich auch schon ausgefüllt. Jetzt heißt es abwarten bis ich aufgerufen werde.
Morgen früh steht das PET-CT an.
Ich muss absolut nüchtern dahin, denn ich erhalte ein Kontrastmittel welches auf radioaktiv geladenem Zucker basiert.
Deswegen habe ich um 21 Uhr das letzte, nämlich mein Abendessen gegessen.
Der Nachsorgetermin war schnell abgefrühstückt.
Laut dem Arzt ist alles in Ordnung. Meine Werte sind gut und er kann nichts außergewöhnliches sehen.
Es ist Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.
Es ist schon wieder drei Monate her das ich die letzte Nachsorge in der Augenklinik hatte.
Heute ist es wieder soweit.
Ich konnte heute auch direkt nach Hause gehen.
Das freut mich natürlich, denn so gut und schön die Schwestern und Pfleger einem den Aufenthalt machen, Zuhause ist es immer noch am schönsten.
Die heute gesammelten Stammzellen reichen aus.
Es waren 3,143 x 10hoch6 / kg
Was auch immer das bedeutet, Hauptsache ist das die gesammelten Zellen ausreichend sind.
Um acht Uhr werde ich zur Hämapherese abgerufen.
Jetzt noch etwas frühstücken.
Seit Anfang dieser Woche habe ich ein kribbeln in allen Fingerspitzen und den beiden dicken Zehen.
Das kribbeln habe ich beim Aufnahmegespräch angesprochen und bekam eine für die Chemotherapie übliche Nebenwirkung mitgeteilt.
Es soll sich um eine leichte Form der Polyneuropathie handeln.
Das kribbeln soll sich mit der Zeit wieder legen bzw wieder verschwinden.
Bei der Eingabe des Titels musste ich nur die ersten Buchstaben tippen, den Rest wusste die Tastatur ohne mein zutun.
Das zeigt das ich es ziemlich oft getippt habe.
Ich bin wieder mal in der Uniklinik eingezogen. In ein Zimmer an welches ich keine guten Erinnerungen habe.
Es ist das gleiche Zimmer wie das in dem ich vier Wochen, unter anderem mit dialysepflichtigem Nierenversagen gelegen habe.
Dieses Mal bin ich nur zur Überwachung meiner Stammzellen bzw des Wertes da, damit am Montag die Hämapherese gemacht werden kann.
Ich hoffe das ich am Montag nachdem die Stammzellen entnommen wurden wieder nach Hause gehen kann und nicht noch eine Nacht länger bleiben muss.
Die letzten zwei Cortisontabletten die ich voraussichtlich während meiner Krebstherapie nehmen muss.
Eine weitere Einnahme ist mir bisher nicht bekannt.
Heute habe ich auch meinen Termin für das PET-CT bekommen.
Am 13.07.2023 ist es soweit und ich komme wieder in die „Röhre“.
Besprechung der Ergebnisse ist am 20.07.2023.