Sie hat sich auf der Couch an mich gekuschelt und schnurrt ganz kräftig. Ihr Bruder passt auf sie auf.
Denke ich zumindest.
Grundsätzlich wurden die Wundränder gesäubert und der Riss genäht.
In zehn Tagen können die Fäden gezogen werden. Dann können wir auch den Kragen wieder abziehen.
Ein gutes hat die Sache, wir wissen das Luna aus Sicht auf die Organe gesund ist. Die Blutuntersuchung hat keinerlei Auffälligkeiten gezeigt.
Darüber sind wir natürlich mehr als glücklich!
Gekostet hat uns der ganze Spaß inkl. der Untersuchung und dem nähen usw jetzt 389,28€. Es ist nicht wenig Geld, aber über diese Tatsache muss man sich im klaren sein wenn man sich Tiere zulegt.
Das Geld ist egal, Hauptsache ist das es den Tieren gut geht! Und das tut es anscheinend den wir haben sonst keinen Bedarf zum Tierarzt zu fahren.
Es sind Ferien und das merkt man auch bei der Suche nach einem Tierarzt.
Ich habe bei unserem Tierarzt angerufen und bekam eine Absage. Es begann das elendige telefonieren.
Letztendlich sind wir in einer Tierklinik gelandet bei der wir schon mal waren. Die Behandlung dort war gut, es hat uns nur sehr gestört, dass man keinen festen Ansprechpartner hatte.
So ist es in den Ferien halt. Man muss nehmen was man bekommt…
Als wir heute Abend nach Hause kamen fanden wir im Wohnzimmer Blutspuren und wussten nicht wo sie her kamen.
Das heißt wir wussten nicht von welcher Katze, denn Menschen waren in der Zeit unserer Anwesenheit nicht zugegen.
Also gingen wir auf die Suche und konnten aber erst niemanden mit einer Verletzung finden.
Beim Kinder ins Bett bringen habe ich Luna in Mailos Bett gehoben, denn manchmal schläft sie ganz gerne bei Mailo oder Melina.
Aber sie verhielt sich komisch. Ich sah sie mir genauer an und stellte fest das sie irgendwas am rechten Hinterbein hat. Sie belastet das Bein nicht richtig, läßt uns aber auch nicht wirklich gucken.
Morgen früh werde ich beim Tierarzt anrufen und fragen wann wir vorbei kommen können. Bis dahin heißt es sorgen um die „kleine“ machen.
Mein Gewicht ist konstant wieder im dreistelligen Bereich.
Auch wenn ich gelernt habe mich zu disziplinieren, kann ich aktuell nicht anders als mehr oder weniger alles zu essen was nicht schnell genug weg ist.
Andersrum habe ich bekannterweise aktuell eine andere Baustelle die mich davon abhält auch noch aufs Essen aufzupassen. Das „aufpassen“ ist nach dem Gesund werden die nächste Baustelle die ich wieder angehen werde. Denn ich habe in den letzten Monaten gemerkt bzw. mir wurde es nochmal so richtig bewusst , dass ich ein Stressesser bzw. Kummeresser bin.
Auch wenn ich mit meiner Erkrankung im reinen bin, erzeugt die aktuelle Situation mit der eventuell anstehenden Hochdosischemo und der Ungewissheit wie ich diese vertrage so viel stress das ich nicht anders kann.
Es mag sich nach einer faulen Ausrede anhören, aber so sieht meine psychische/mentale Situation aus.