Uniklinik Köln

Nachsorge bei der Uniklinik

Heute hatte ich nach drei Monaten und sechs Monaten nach der Car-T-Zelltherapie die nächste Nachsorge.

Als erstes wurde wie sonst auch erstmal die Blutentnahme und die Auswertung des kleinen Blutbildes.

Mit den Blutwerten war die Ärztin ziemlich zufrieden. Die weißen Blutkörperchen, die roten Blutkörperchen, der HB und die Neutrophilen sind in einem guten Bereich. Die Lymphozyten sind etwas erniedrigt aber nicht in einem kritischen Bereich.

Mit der Annahme das ich die Medikamente die ich Präventiv einnehmen muss heute absetzten kann war ich wohl etwas früh. Dadurch das die Immunglobuline noch nicht ganz da sind wo sie hingehören soll ich die Tabletten noch weiter nehmen bis mir die niedergelassene Onkologin etwas anderes sagt.

Nicht schlimm, ich werde die paar Wochen noch überstehen, ich nehme die Tabletten mittlerweile schon fast vier Jahre, do kommt es auf die paar Tage auch nicht mehr an.

Bei der körperlichen Untersuchung ist nichts weiter zu Tage gekommen was mich sehr glücklich gestimmt hat.

Die nächste Nachsorge habe ich im Dezember, und ab dann alle 12 Monate. Das bezieht sich aber nur auf die Nachsorge der Uniklinik. Meine niedergelassene Onkologin fährt ihr eigenes Schema.

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Scheiß Krebs

In meiner letzten Reha 2024 habe ich unter anderem ein schwules Paar kennengelernt die hier aus der Gegend kommen, und wie der absolute Zufall es will, auch noch meinen Großcousin kennen. Einer der beiden war erkrankt, der andere sein Partner.

Nach der Reha haben wir den Kontakt mehr oder weniger gut gehalten. Wir haben per Whatsapp geschrieben, und haben uns bedingt dadurch das wir beide im CIO der Uniklinik Köln behandelt wurden auch dort getroffen. Wir haben sowohl in der Reha als auch danach nette Gespräche geführt viel gelacht und haben uns immer wieder vorgenommen uns nochmal außerhalb der Uniklinik zu treffen. Bedingt durch meine eigene erneute Therapie mit all den temporären Einschränkungen musste ich die Treffen immer wieder verschieben.

Gestern Abend erhielt ich eine Nachricht die mich wirklich sprachlos gemacht hat, er ist leider verstorben.
Diese Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht. Nicht nur weil ein lieber, netter Mensch verstorben ist, sondern auch, weil es mir die Endlichkeit des Lebens mit dieser Erkrankung mit aller Deutlichkeit vor Augen geführt hat.

Wir beide haben unterschiedliche Krebserkrankungen. Meiner Meinung nach, sitzen wir (die an Krebs erkrankten) trotzdem in einem Boot. Denn wir haben alle, einen mehr oder weniger schweren Weg hinter uns, der seine Spuren hinterlassen hat. So schwer wie der Kampf auch ist, es kann nicht sicher gestellt werden, das man den Kampf gewinnt.

Am Ende bleibt nur zu sagen, es war mir eine Ehre, Siggi kennengelernt zu haben.

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