Familie

Keine Blutverdünner mehr

Die drei Monate mit Blutverdünner sind vorbei.

Laut meiner Ärztin sollte ich die Medikamente einfach so absetzen. Das einzige was passieren kann ist, dass ich etwas Unruhe verspüre und das, dass Flimmern zurück kommt.

Dann muß neu entschieden werden.

Jetzt warte ich erstmal ab was kommt, ob überhaupt was kommt.

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Letzter Schultag in der 2. Klasse

Heute hat meine Tochter ihren letzten Schultag in der zweiten Klasse und erhält ihr Giftblatt Zeugnis.
Das Zeugnis unserer Tochter haben wir am Montag in Kopie schon gesehen.

Warum haben wir das Zeugnis schon gesehen?

Die Schule unserer Tochter gibt zwei Tage vor Zeugnisausgabe die Zeugnisse in Kopie mit nach Hause. Wir müssen es unterschreiben und die Kopie wieder mitgeben. Nur dann erhält sie ihr „richtiges“ Zeugnis.

Ich finde es sehr bedenklich und in gewisser Weise traurig, dass die Schule diesen Weg gehen muss bzw. geht. Welche Erfahrungen muss die Schule gemacht haben das dies notwendig ist. Ich denke das es daran liegt wie manches Elternteil/manche Eltern mit dem Thema schlechte Beurteilungen/schlechte Noten umgehen.

Wenn es schlechte Beurteilungen/Noten in Zeugnissen gibt, ist es in meinen Augen nicht nur die Schuld der Kinder.

Es sind schließlich Grundschüler die noch vieles anderes in Sinn haben als lernen. In meinen Augen liegt ein Teil der Schuld an den Eltern, denn die Kinder denken noch nicht selbstständig daran dass Schule wichtig ist und das lernen auch außerhalb der Schule dazu gehört.

Ich sehe es bei unserer Tochter, die sich in Mathematik und Deutsch schwer tut.

Uns ist früh aufgefallen das sie in den beiden Fächern Probleme hat, also suchten wir den Kontakt zu unserem Kinderarzt und besprachen dieses Thema. Es folgten Untersuchungen die unserer Kinderarzt machen konnte und Untersuchungen die andere Fachbereiche machen mussten. Ergebnis, unsere Tochter bekommt Nachhilfe in beiden Fächern.

Was uns an allen Stellen die wir aufgesucht haben gesagt wurde ist, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Eltern mit dieser Problematik so offen umgehen wie wir. Das es nur wenige Eltern gibt, die sich ohne „Ansprach von außen“ mit Problemen Ihrer Kinder (Lernprobleme usw.) auseinander setzten.

Für meine Frau und mich ist es Selbstverständlich alles zu tun, was in unserer Macht steht unseren Kindern die Hilfe/Unterstützung zu kommen zu lassen die sie brauchen!

Jetzt haben die Kinder erstmal Sommerferien, am 07. August geht die Schule wieder los.

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Gespritzt

Was man nicht alles tut.

Im Zuge des Aufbaus meines Immunsystems muß ich mir heute und morgen ein Aufbaupräparat spritzen.

Also habe ich heute Abend nicht lange überlegt oder gezögert und habe mir eine Spitze gesetzt.

Das erste Mal in meinem Leben das ich mir selber eine Spritze gesetzt habe.

Bin gespannt ob es einen blauen Fleck gibt.

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Papa hat um Melina Uhr

Meine Tochter hat seit rund fünf Wochen eine smarte Uhr.

Mit dieser Uhr kann Melina von uns gespeicherte Kontakte anrufen oder von diesen Anrufe empfangen. Melina kann auch Nachrichten senden und empfangen. Ihre Schritte werden gezählt und sie nimmt an einem virtuellen Wettbewerb teil.

Sie bietet Melina auch die Möglichkeit selbstständig mobil zu sein. Wenn Sie möchte, kann sie sich mit Ihren Freunden für treffen verabreden und das Veedel unsicher machen.

Für den Fall der Fälle, dass irgendwas passieren sollte und sie Hilfe braucht, braucht sie uns nicht zwangsläufig zu erklären wo sie ist. Denn die Uhr verfügt über GPS wodurch wir ihren Standort sehen können.

Wenn Melina mit meiner Frau oder mit mir telefoniert hat, bekommen wir zusätzlich noch eine Benachrichtigung über das Telefonat.

Dabei hat sich anscheinend ein Fehler in die App eingeschlichen. Aber seht selbst.

Melina trägt die Uhr gerne und telefoniert wie eine Weltmeisterin. Aktuell beziehen sich die Telefonate noch auf meine Frau und mich.

So richtig flügge wird sie noch früh genug. 🙂

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Enttäuscht

Ich weiß nicht, wie ich dieses schwierige Thema beginnen soll. Wie ich meine Enttäuschung in Worte fassen soll.

Durch meine Krankheit habe ich vieles lernen müssen bzw gelernt.

Was ich lernen mußte bzw ich regelmäßig wieder erlebe, ist das es Menschen gibt, die sich nicht mehr melden. Oder das sich das Verhalten dieser Menschen drastisch geändert hat.

Solange alles gut ist und man keine Einschränkungen hat, ist die Welt in Ordnung. Gibt es Probleme ist die Freundschaft oder auch die Unterstützung auf einmal vergessen und man hört nichts mehr.

Ich weiß nicht warum man sich zurück zieht bzw sich so verhält, aber es sorgt für schlechte Gefühle und Stimmungen. Teilweise habe ich das Gefühl das ich gar ein schlechtes Gewissen haben muss das ich krank bin.

Mir ist bewußt, dass ich es nicht nötig habe ein schlechtes Gewissen zu haben, denn ich habe mir die Situation nicht ausgesucht und wäre auch froh wenn es anders wäre.

Aber gut, so ist es halt. Ich werde davon nicht sterben, aber ich weiß für die Zukunft wer mir wirklich was bedeutet und zu wem ich in Zukunft eher Abstand nehmen werde.

Das Leben geht weiter getreu dem Motto: Immer wigger

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Bart dran – Bart ab

Mir fallen die Haare wieder aus.

Ich habe mich deswegen entschlossen den Bart abzuschneiden. Den so fällt es mir einfacher diese Tatsache zu akzeptieren.

Vorher

Die Barthaare konnte ich heraus ziehen bzw. ich habe sie überall verloren.

Mit der Maschine ging es schnell und der Bart war ab.

Nachher

Die restlichen Haare fallen auch nach und nach aus.

Auf dem Kopf sind die Lücken schon deutlicher zu sehen.

Zum Glück kommen die Haare irgendwann wieder. Auf dem Kopf stört es mich nicht aber um den Bart trauere ich schon ein bisschen.

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