Ohrlöcher
Ganz tapfer und fast ohne ein zucken hat sich Melina heute Ohrlöcher stechen lassen.

Ich bin super stolz auf Melina.
Ganz tapfer und fast ohne ein zucken hat sich Melina heute Ohrlöcher stechen lassen.

Ich bin super stolz auf Melina.
Heute mittag rief mich eine Dame von der Uniklinik an um mit mir einen Termin zu vereinbaren.
Am Montag habe ich den Termin bei dem festgelegt wird wann es losgehen soll und bei dem ich erfahren werde was genau auf mich zukommen wird.
Die Untersuchung und die Besprechung bei der Uniklinik haben mir Gewissheit gegeben, was ich genau habe.
Ich habe wie schon erwähnt ein Non-Hodgens-lymphom, um genauer zu sein, es ist ein Mantellzell-Lymphom welches im November schon einmal im Raum stand, aber sowohl in meinem Blut als auch im Knochenmark nicht nachgewiesen werden konnte.
Jetzt ist der Fall doch eingetreten.
Was bedeutet das jetzt?
Meine Therapie und der Ort an dem ich meine Therapie erhalten werde ändert sich.
Ich werde laut meinem Onkologen eine Chemotherapie erhalten, und das leider nicht bei meinem Onkologen sondern in der Uniklinik. Das ist nicht schlimm. Ich bin nur traurig, denn ich habe mich in der Praxis sehr gut aufgehoben gefühlt und habe mich dort sehr wohl gefühlt.
Ich kann mir vorstellen das es in der Uniklinik ähnlich wird, aber es ist trotzdem etwas anderes.
Gestern sind die letzten Unterlagen für die Steuererklärung angekommen.
Heute habe ich alles nachgetragen und habe die Erklärung per Elster hochgeladen.
Bin gespannt wie lange es dauert bis ich den Bescheid dazu bekomme.
Heute habe ich Post von der Schwerbehindertenstelle der Stadt Köln bekommen.
Im Briefumschlag war mein Schwerbehindertenausweis.

Mein Grad der Behinderung wurde mit 100 bewertet und der Ausweis ist bis Januar 2025 gültig.
Bei meinem Besprechungstermin bei der Uniklinik wurden mir auch die letzten Fäden gezogen.
Es hat ganz schön gezwickt.,jetzt bin ich sie zum Glück los.
Ich habe die Zeit zuhause genutzt, und habe unsere Einkommenssteuererklärung vorbereitet.
Zur Abgabe fehlen uns noch zwei Belege, dann kann ich die Erklärung beim Finanzamt hochladen.
Ich denke aber, dass diese im Laufe der nächsten Woche hier eintrudeln werden
Vor rund einer Woche bin ich operiert worden und so sieht es heute aus.

Die Schwellung ist schon deutlich zurück gegangen, und die Verfärbung ist auch schon deutlich besser. Die verwendeten Fäden sind selbstauflösend und müssen nicht gezogen werden.
Was das Sehen können, kann ich mittlerweile wieder genau so gut sehen wie vor der OP.
Ich bin seit Dienstag wieder zu Hause.
Aber langsam und von vorne.
Nach meinem Einzug am Sonntag passierte nichts weiter. Ich lag in einem Dreibettzimmer mit zwei netten Bettnachbarn.
Abends erfuhr ich von der Schwester das ich am Folgetag an der 5. Position vorgemerkt war. Also später vormittag.
Das wars, es gab noch Abendbrot und dann hieß es Nachtruhe.
Ach nein, noch nicht. Es kam ein Student in unser Zimmer der mich gern in seiner Studie haben wollte. Er stellte mir Fragen zum Thema Schmerzen, meinem Wohlbefinden und Nebenwirkungen. Das ganze dauerte rund 20 Minuten. Die Befragung wurde am Montag und Dienstag wiederholt.
Am Montag wurde ich um 10:30 Uhr in den OP geschoben, von der Einleitung der Narkose habe ich nicht mitbekommen. Ich habe einfach geschlafen.
Um 12:30 Uhr war der Spuk vorbei und ich hatte die OP hinter mir.

Ich durfte und vor allem konnte direkt aufstehen. Und ich durfte essen. 😄 Ich hatte Hunger bis unter beide Arme.
Nachmittags kam meine Frau und meine Kinder zu Besuch. Das tat richtig gut, meine Frau und Kinder zu sehen.
Dienstag morgen um sieben wurde wie in der Kaserne geweckt und das Pflaster wurde abgemacht.

Schmerzen hatte ich keine.
Um 7:30 Uhr stand die Visite an. Die erste führte der Augenarzt durch. Es sollte nochmal ein Lidchirug drauf gucken.
Auch der Lidchirug war zufrieden. Alles so wie es sein soll. Keine Reizungen und nicht stärker geschwollen wie gedacht.
Das Ergebnis der Biopsie steht noch aus, was ich heute schon weiß, ist das es ein Non-Hodgkins-Lymphom war was mir da weg geschnitten wurde. Ich fragte den Arzt ob er mir sagen könnte ob ich damit rechnen muss das es Bösartig ist.
Seine Antwort war ziemlich beängstigend. Denn er sowie auch der Professor gehen davon aus, das Bösartig sein wird. Diese Annahme bauen Sie auf meiner Grunderkrankung und dem Zustand des Lymphoms auf.
Am 25.01.2023 habe ich den Besprechnungstermin.
Ich sitze gemütlich in meinem ungemutlichen Bett der Augenklinik.

Das Essen ist bestellt.
Jetzt kann es losgehen. Den Fahrplan für morgen bekomme ich später.
Ich habe die Schlussrechnung unseres Stromanbieters erhalten.
Wir haben ein Guthaben I.H.v. rund 370 Euro.
Zu Beginn des Jahres kommt jeder Euro zur rechten Zeit.
Schwerenherzens musst ich meine Teilnahme an den Vorbereitungskursen zur Meisterprüfung SHK absagen.
Mit meiner Erkrankung und den Fragezeichen die ich noch habe, ist es mir zu heikel angemeldet zu bleiben.
Ich habe mich erstmal in den nächsten freien Kurs 2025 eintragen lassen.
Der heutige Tag war lang und teilweise ziemlich langweilig. Denn ich hatte viel Wartezeit an unterschiedlichen Stellen.
Dafür weiß ich jetzt mehr. Ich weiß jetzt das ich am kommenden Montag an meinem linken Auge operiert werde.
Dabei wird mein Augenlid von außen geöffnet und das Geschwür soweit wie möglich entfernt.
Soweit der Arzt es vorab einschätzen konnte, geht er aufgrund meiner Grunderkrankung von einem Lymphom aus.
Es ist soweit, ich sitze gerade im Wartebereich der Augenklinik der Uniklinik.