Non-Hodgkins-Lymphom

Ich bin seit Dienstag wieder zu Hause.

Aber langsam und von vorne.

Nach meinem Einzug am Sonntag passierte nichts weiter. Ich lag in einem Dreibettzimmer mit zwei netten Bettnachbarn.

Abends erfuhr ich von der Schwester das ich am Folgetag an der 5. Position vorgemerkt war. Also später vormittag.

Das wars, es gab noch Abendbrot und dann hieß es Nachtruhe.

Ach nein, noch nicht. Es kam ein Student in unser Zimmer der mich gern in seiner Studie haben wollte. Er stellte mir Fragen zum Thema Schmerzen, meinem Wohlbefinden und Nebenwirkungen. Das ganze dauerte rund 20 Minuten. Die Befragung wurde am Montag und Dienstag wiederholt.

Am Montag wurde ich um 10:30 Uhr in den OP geschoben, von der Einleitung der Narkose habe ich nicht mitbekommen. Ich habe einfach geschlafen.

Um 12:30 Uhr war der Spuk vorbei und ich hatte die OP hinter mir.

Ich durfte und vor allem konnte direkt aufstehen. Und ich durfte essen. 😄 Ich hatte Hunger bis unter beide Arme.

Nachmittags kam meine Frau und meine Kinder zu Besuch. Das tat richtig gut, meine Frau und Kinder zu sehen.

Dienstag morgen um sieben wurde wie in der Kaserne geweckt und das Pflaster wurde abgemacht.

Schmerzen hatte ich keine.

Um 7:30 Uhr stand die Visite an. Die erste führte der Augenarzt durch. Es sollte nochmal ein Lidchirug drauf gucken.

Auch der Lidchirug war zufrieden. Alles so wie es sein soll. Keine Reizungen und nicht stärker geschwollen wie gedacht.

Das Ergebnis der Biopsie steht noch aus, was ich heute schon weiß, ist das es ein Non-Hodgkins-Lymphom war was mir da weg geschnitten wurde. Ich fragte den Arzt ob er mir sagen könnte ob ich damit rechnen muss das es Bösartig ist.

Seine Antwort war ziemlich beängstigend. Denn er sowie auch der Professor gehen davon aus, das Bösartig sein wird. Diese Annahme bauen Sie auf meiner Grunderkrankung und dem Zustand des Lymphoms auf.

Am 25.01.2023 habe ich den Besprechnungstermin.

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