Verkleidet
Meine Tochter hat die Hündin meiner Mutter verkleidet.

Sie hat tapfer alles über sich ergehen lassen
Meine Tochter hat die Hündin meiner Mutter verkleidet.

Sie hat tapfer alles über sich ergehen lassen
Gestern war mal wieder ein Vorsorgetermin.
Man kann auf dem Bild nicht viel erkennen.

Es ist alles in Ordnung. Das Baby ist gewachsen und die Ärztin ist zufrieden.
Mittlerweile ist das Baby 64mm groß.
Zumindest wenn er drinnen stattfindet.

Unsere liebe Nachbarin hat an unsere kleine gedacht und es ihr mitgebracht.
Meine Frau hatte heute einen Ultraschalltwrmin bei der Frauenärztin.
Die Ärztin meldet das alles in Ordnung ist und es dem Kind gut geht.

Das Bild ist zwar ziemlich pixelisch aber ein bisschen kann man ja schon erkennen.
Unsere kleine darf uns so ziemlich bei allem helfen was wir machen. Ob es Staubsaugen ist oder auch beim Essen machen.
So wie auch heute Abend beim zubereiten des Abendessens.

Sie hat die Tomaten gut geschnitten, es sind ihr aber auch genug zum Opfer gefallen.
Es macht richtig Spaß mit ihr zu kochen und andere Hausarbeiten zu machen.
Wie viele Eltern haben auch wir unsere Tochter frühzeitig in den für uns in Frage kommenden KiTas vorgemerkt.
Die KiTas gaben an das die freien Stellen Anfang diesen Jahres vergeben würden. So machte ich mich letzte Woche daran die einzelnen KiTas anzurufen und zu fragen ob die Stellen schon vergeben wären.
Durch die Bank erfuhr ich das die freien Stellen vergeben sind, es sollten aber noch die Nachrückerstellen besetzt werden.
Irgendwie hatte ich keine Hoffnung das wir bei den Wunscheinrichtungen eine Chance haben.
Am Freitag kam ich von der Arbeit und fand einen Brief in unserem Postkasten. Er war von einer der Einrichtung in unserer Nähe. Im Umschlag war die Bestätigung das unsere Tochter einen Platz hat
Wir müssen nur noch den Zettel unterschreiben und dort abgeben.
Ab dem 21.08. geht unsere kleine dann in die KiTa.
Es begann mit meiner Frau, es folgte meine Tochter und nun hat es auch mich erwischt.
Wir alle sind krank. Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Husten. Mal sehen, vielleicht gesellt sich Fieber auch noch dazu.
Diese Nacht ist für uns alle schlimm. Gestern Abend konnte unsere kleine erst nicht einschlafen, stand immer wieder auf. Dann blieb sie irgendwann liegen.
Meine Frau ging noch vor mir schlafen. Sonst gehe ich meist vor ihr schlafen. Ich bin letztendlich um 0:45 Uhr schlafen gegangen.
Seit 4 Uhr ist meine Frau, meine Tochter und ich wieder wach. Unsere kleine habe ich nochmal ins Bett verfrachtet, in der Hoffnung das sie noch ein Mal einschläft. Meine Frau versucht wieder zu schlafen und ich sitze auf der Couch da ich mich so wie so nur herum gewälzt habe.
Vielleicht kann ich ja auf der Couch ein bisschen schlafen.
Lange hat es gedauert. Viele Termine mussten wahrgenommen werden aber es hat sich gelohnt.
Melina bekommt ein Geschwisterchen.
Heute war der zweite Ultraschall-Termin bei dem auch der Herzschlag kontrolliert wurde. Es ist alles in Ordnung.
Ab sofort ist die Gynäkologin für die Betreuung zuständig.
In unserer Familie hat es am Montag ein freudiges Ereignis gegeben.
Unser zweiter Neffe wurde geboren.
Für uns Stand damit fest das wir uns auf den Weg machen um den kleinen Mann zu besuchen.
Aufgrund der Witterung an diesem Wochenende war die Hinfahrt zum Teil schon sehr abenteuerlich aber heute die Rückfahrt topt alles.
Der Großteil der A44 zwischen Kassel und Dortmund war weder gestreut noch geräumt. Das selbe galt auch für die A1 von Dortmund nach Köln.
Bei Remscheid zeigte das Navi eine Verzögerung von einer Stunde und drei Minuten an. Erst dachte ich es wäre ein Fehler, aber es entpuppte sich als richtig.
Wir standen letztendlich in einem 20 Kilometer langen Stau in dem ich mal wieder das Automatikgetriebe des Golfs in Verbindung mit dem ACC zu schätzen gelernt habe.
Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir um 19 Uhr zu Hause angekommen. Mein Blick in den Bordcomputer zeigte mir die genaue Fahrzeit und die Durchschnittsgeschwindigkeit an.
Wir waren froh zu Hause zu sein.
In den nächsten Tagen soll es auch in Köln wieder schneien. Ich bin gespannt wie sich die Verkehrssituation hier entwickelt.
Heute morgen konnten wir feststellen das es sogar bei uns in Köln etwas geschneit hat.

Da es aber nicht sehr viel war fuhren wir nach dem Frühstück in Richtung Eifel. Als erstes Ziel haben wir den Nürburgring angesteuert. Dort waren es – 4 Grad und es schneite unentwegt und sehr ergiebig.
Für meine Tochter war es das erste Mal das es schneit und sie es so richtig wahrnimmt bzw so richtig was damit anfangen konnte.
Wir sind dort spazieren gegangen und haben den Schnee so richtig genossen.
Bei Facebook habe ich ein Video gesehen in dem gezeigt wurde wie man ganz leicht einen meiner Meinung nach sehr schönen Adventskalender selber machen kann.
Davon Inspiriert sind wir in den Baumarkt gefahren und haben und Bretter zurecht schneiden lassen.
Holzleim zum kleben hatten wir noch.
Zum trocknen haben wir es herum gedreht und beschwert.
Einen Tag später war der Leim trocken und alles war Bombenfest.
Zum anmalen haben wir zwei auf Wasser basierende Lacke genommen. Einmal grün für die Äste und Rot für den Fuß.
Damit wir etwas daran hängen können haben wir Holzwäschlammern ebenfalls in Rot lackiert. Nach dem trocknen wurden sie einfach mit Heißkleber auf die Äste geklebt.
Zu guter Letzt wurden 24 Papiertütchen gefüllt und mit den Klammern am Adventskalender befestigt.
Meine Tochter hat sich riesig über den Kalender gefreut und kann es morgens gar nicht erwarten ein Tütchen abzuhängen.
Die letzte Nacht haben meine Frau und ich ohne unsere Tochter verbracht.
Unsere Tochter hat die letzte Nacht bei Oma und Opa verbracht.
Wir haben sie gestern morgen gefragt ob sie dort schlafen möchte und sie sagte ja. Also fuhr ich sie gestern Abend zu meinem Vater und meiner Stiefmutter. Erklärte noch kurz das Bettgehritual und verabschiedete mich.
Sie gab mir einen Kuss, drückte mich und sagte Tschüß.
Es war komisch zu wissen das sie nicht da ist. Geschlafen haben meine Frau und ich ganz gut nur wenn ich wach wurde habe ich gedacht ob alles in Ordnung ist.
Meine Frau ging und ich haben bis 930 Uhr geschlafen.
Nach dem aufstehen rief ich bei meinem Vater an um zu hören wie alles geklappt hat und ich hörte das es super geklappt hat und alles bestens ist.
Nach dem Frühstück fuhr ich die kleine holen.
Die Freude war groß. Auf beiden Seiten.
… unsagbar Stolz auf meine Tochter.
Warum bin ich stolz auf meine Tochter?
Wir hatten gestern den jährlichen zahnärztlichen Check bei dem es nichts zu beanstanden gab.
Auch meine Tochter sollte ihre Zähne untersucht bekommen. Sie wollte dabei auf meinem Schoß und schaute der Zahnärztin genau auf die Finger.
Als die Ärztin ihre kleinen Zähnchen sehen wollte machte sie ohne zu zögern den Mund auf und ließ die Ärztin problemlos gucken. Das gleiche gilt auch für den Oberkiefer.
Das hat sie ganz toll gemacht.
So kann es ruhig weiter gehen.
Am letzten Sonntag stand unsere Tochter recht früh am morgen neben unserem Bett und machte uns wach.
Nun was macht man an einem Sonntag der doch sehr früh begonnen hat und vom Wetterbericht her nicht so gut aussieht.
Indoorspielplatz, Tierpark oder doch zu Hause bleiben. Wir waren uns nicht sicher was wir machen sollten, bis ich auf die Idee kam man könnte ja mal an den Strand fahren. Ich guckte bei GoogleMaps wie lange wir fahren würden und so entscheiden wir uns, uns auf den Weg nach Zandvoort zu machen.
Nach rund drei Stunden fahrt waren wir da, das Wetter sah im ersten Moment nicht wirklich besser aus wie zu Hause aber es war warm und wir konnten am Strand spazieren gehen.
Wir liefen am Strand lang und unsere Tochter konnte im Sand spielen. Es wurde Mittag und wir entschieden uns dazu etwas Essen zu gehen. Dazu gibt es in Zandvoort genug Möglichkeiten.
Nach dem Essen ging es auf einen neben der Strandbude gelegenen Spielplatz der genügend Spielmöglichkeiten für Kinder von ganz klein bis größer bietet.
Am Nachmittag riss auf einmal der Himmel auf und die Sonne schien in Ihrer vollen Pracht.
So dass wir uns sogar einen leichten Sonnenbrand holten. Alles in allem war es ein schöner Sonntag, auch wenn die Anfahrt mit drei Stunden nicht die kürzeste ist. Wir werden auf jeden Fall nicht das letzte Mal da gewesen sein.
Da unsere Tochter keinen Mittagsschlaf gemacht hatte, ist sie auf dem Weg nach Hause so ziemlich direkt eingeschlafen.
Unsere Katzen lassen sich aufgrund der Tatsache das meine Tochter sie jagt nicht streicheln.
Es sei denn es gibt Futter.

Aber so konzentriert sich die kleine mehr darauf ruhig zu bleiben und die Katzen sind auch halbwegs entspannt.