Wir hatten heute einen Termin bei der Sparkasse um uns über Sparmöglichkeiten zu informieren.
Wir haben uns Letztendlich für eine Rentenversicherung mit der Möglichkeit der früheren Geldentnahme und einem Sparbuch mit festgelegter Sparrate entschieden.
Zusätzlich haben wir noch ein „normales“ Sparbuch gemacht auf das wir das Weihnachtsgeld und was die kleine sonst noch so von ihren Opas und Omas bekommt einzahlen können.
Im Ferienhaus hätten wir mit Strom per Wärmepumpenheizung, per Elektroheizung oder per Holzofen heizen können.
Da wir den Strom hätten bezahlen müssen, haben wir mit Holz geheizt.
Das zur Verfügung stehende Holz war kostenlos und schon gehackt. Es mussten nur kleine Holzstücke gemacht werden um den Ofen und auch den Ofen der Badetonne anzuzünden.
Damit haben der Freund meiner Schwiegermutter und ich uns abgewechselt.
Für mich das erste mal das ich Holz gehackt habe.
Ich muss zugeben da es für mich das erste mal war das ich Holz Hacken musste, entsprechend habe ich mich teils ziemlich blöd angestellt. Denke ich. 😂
Nach 14 Stunden Fahrzeit und unzähligen Pausen waren wir an unserem Urlaubsort angekommen.
Meine Schwiegermutter nebst Freund und Hund war schon da.
Mir war die Schönheit der Umgebung erst garnicht richtig aufgefallen was der Müdigkeit zu zu tragen war.
Nachdem wir das Auto leer geräumt hatten und unser Zimmer eingeräumt war gingen wir daran das Haus und die Umgebung um das Haus herum zu erkunden.
Hier ein paar Bilder vom Haus und Garten:
Im Inneren des Hauses war es auch gemütlich und geschmackvoll eingerichtet.
Das Wohnzimmer:
Die Küche:
Das Bad:
Und die Schlafzimmer:
Bild wurde am Tag der Abreise gemacht 🙂 Bild wurde am Tag der Abreise gemacht 🙂
Und zu guter Letzt der Wintergarten:
Der Ausblick über den See entschadigte für die lange Fahrt.
Da die Unterkunft mitten im Wald war herrschte dort absolute Ruhe und Entspannung.
Zum Thema Entspannung trug auch die im Garten stehende Badetonne hinzu.
Diese musste mit Wasser befüllt werden. Geheizt wird sie mit Holz über einen Aluofen.
Nach rund drei Stunden, hatte das Wasser eine angenehme Temperatur von ca 38 Grad und lud damit zum Baden ein.
Begleitet von absoluter Stelle mit ein bisschen Holz geknistere war es Entspannung pur!
Auch wenn die Vorbereitung etwas Arbeit war tat es richtig gut.
Viel zu unternehmen bzw zu sehen gab es in der Umgebung nicht weshalb wir uns viel im und um das Haus herum aufhielten und den Urlaub so richtig genossen.
Die Einleitung hat ihren Job getan, jetzt hieß es die Geburt gut hinter uns zu bringen.
Die Wehen wurden stärker und stärker,das CTG wurde nicht mehr abgenommen so dass wir jede Wehe auch sehen konnten.
Abschnitt aus dem frühen Abschnitt der Geburt
In der Nacht zum 22.06. wurden die Herztöne der kleinen während einer Wehe schlecht (unter 90 Schläge/Min). Die Wehe ging vorbei und der Herzschlag wurde wieder besser also machte ich mir keine Sorgen. Als jedoch die nächste Wehe kam geschah es wieder. Also klingelte ich nach der Hebamme.
Sie schaute auf das CTG und untersuchte meine Frau. Der Muttermund hatte sich nur wenig geöffnet und die Wehe arbeiteten gegen den noch fast geschlossenen Muttermund.
Die Hebamme holte einen Arzt hinzu der die Untersuchung nochmal wiederholte und uns letztendlich einen Kaiserschnitt nahe legte da sich die Werte nicht wirklich besserten und während der ganzen Prozedur gleich blieben. Laut Arzt gab es zwei Möglichkeiten warum der Herzschlag schlecht waren. Entweder hatte die kleine ihre Nabelschnur in der Hand und drückt sie zu oder es ist wirklich was.
Der Arzt ließ uns nochmal alleine, aber für uns war die Entscheidung gefallen, es sollte ein Kaiserschnitt gemacht werden.
Nachdem wir den Geburtsvorbereitungskurs abgeschlossen hatten und die restlichen Dinge in der Wohnung erledigt hatten hieß es nun warten.
Es folgten noch einige Untersuchungen bei der Frauenärztin und in der Uniklinik bis dann das Datum für die Einleitung festgelegt wurde.
Warum Einleitung?
Ganz einfach, meine Frau hat Diabetes Typ 1, bei Frauen mit Diabetes lassen die Ärzte nicht gerne übertragen (Länger im Bauch lassen als errechnet).
Der 19.06.2015 war der Tag an dem es los ging. Um 8 Uhr morgens sollten wir da sein.
Als wir eintrafen, wurde nicht lange gewartet. Meine Frau bekam das CTG angelegt, es folgte eine halbe Stunde CTG schreiben dann bekam sie das Medikament für die Einleitung und eine weitere Stunde CTG.
Nach drei Stunden das gleiche von vorne und wieder drei Stunden warten…
So ging es den 19., den 20. und auch den 21.
Am 21. fuhr ich nachmittags nach Hause um etwas zu essen und ein bisschen zu schlafen da sich außer ein paar kleinen Wehen nichts bemerkenswertes tat.
Als ich gegen 20 Uhr in die Klinik zurück kam, musste meine Frau gerade zur nächsten Untersuchung, also begaben wir uns in den Kreißsaal und verließen ihn auch nicht mehr ohne unsere Tochter.
Erst schreibe ich nichts neues mehr und dann sind auf einmal alle Beiträge offline.
Mit meinem Freund und Kollegen habe ich in letzter Zeit häufig über seine Abmahnung gesprochen und über die Tatsache das man sich bei Beiträgen die man heute schreibt (egal ob mit oder ohne Bild) Gedanken machen muss ob man nicht vielleicht irgendwann mal Abmahngefährdet ist.
Da ich es bei meinen Beiträgen auch ausschließen kann das ich irgend etwas geschrieben oder fotografiert habe was viel Geld kosten würde habe ich vorsorglich alle Beiträge offline gestellt.
Ich bin dabei alle Möglichkeiten der Absicherung zu prüfen die mir im Falle einer Abmahnung helfen könnten.
Bis dahin wird es hier ein bisschen ruhiger sein.
Wer einen Tipp hat kann mir gerne eine Mail schicken.