PET-CT fertig
Das CT ist gemacht.
Das Ergebnis gibt es leider erst nächste Woche.
Das CT ist gemacht.
Das Ergebnis gibt es leider erst nächste Woche.

Auch wenn ich einen Port habe, bekomme ich, wenn er nicht angestochen ist einen normalen Venösen Zugang gelegt.
Durch diesen habe ich den radioaktiven Traubenzucker bekommen.
Jetzt heißt es wieder warten.
Angemeldet bin ich, den Fragebogen habe ich auch schon ausgefüllt. Jetzt heißt es abwarten bis ich aufgerufen werde.
Morgen früh steht das PET-CT an.
Ich muss absolut nüchtern dahin, denn ich erhalte ein Kontrastmittel welches auf radioaktiv geladenem Zucker basiert.
Deswegen habe ich um 21 Uhr das letzte, nämlich mein Abendessen gegessen.
Ohne besondere Vorkommnisse.
Auch mal ganz schön.
Der Nachsorgetermin war schnell abgefrühstückt.
Laut dem Arzt ist alles in Ordnung. Meine Werte sind gut und er kann nichts außergewöhnliches sehen.
Es ist Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.
Es ist schon wieder drei Monate her das ich die letzte Nachsorge in der Augenklinik hatte.
Heute ist es wieder soweit.
Ich konnte heute auch direkt nach Hause gehen.
Das freut mich natürlich, denn so gut und schön die Schwestern und Pfleger einem den Aufenthalt machen, Zuhause ist es immer noch am schönsten.
Die heute gesammelten Stammzellen reichen aus.
Es waren 3,143 x 10hoch6 / kg
Was auch immer das bedeutet, Hauptsache ist das die gesammelten Zellen ausreichend sind.
Um acht Uhr werde ich zur Hämapherese abgerufen.
Jetzt noch etwas frühstücken.
Bei meiner Bestellung für das Essen hier im Krankenhaus habe ich mich bei der Auswahl für das Frühstück und das Abendessen gewundert. Denn es war anders als die Male davor.
Die Klinik ist dazu über gegangen auch beim Frühstück und Abendessen feste „Menüs“ anzubieten.
Also entschied ich mich für eins fürs Frühstück und eins fürs Abendessen.
Das Frühstück darf bei mir ruhig süß sein.

Deswegen gibt es Brötchen und Weckchen mit Marmelade und Nussnougatcreme.

Das Abendessen möchte ich nicht süß sondern herzhaft haben.
Als ich es gestern das erste Mal gesehen habe, war ich doch sehr enttäuscht.
Denn mal ganz im Ernst, wer wird von zwei trockenen Scheiben Brot mit einem Hauch von Wurst darauf satt?
Ich auf jeden Fall nicht. Ich bin schon ganz froh, dass ich mich relativ frei bewegen kann und darf. So kann ich mich wenigstens extern mit Essen und Trinken versorgen ohne jedes Mal meine Frau los schicken zu müssen.
Mal sehen, wenn ich einen Bewertungsbogen für meinen Aufenthalt bekommen sollte, werde ich das auf jeden Fall mal als Negativpunkt aufführen.
Positiv ist, dass das warme Essen absolut ausreichend und vor allem sehr lecker ist.
Der Ausblick aus dem Fenster der Station auf einen kleinen Teil meiner geliebten Heimatstadt.

Anläßlich der Frauenfußball-WM ist die Station auf der ich untergebracht bin schön dekoriert.

Es sind alle Flaggen der teilnehmenden Länder inkl der LGBTQ+ Flagge.
Mal sehen wie weit die deutschen Frauen kommen.
Seit Anfang dieser Woche habe ich ein kribbeln in allen Fingerspitzen und den beiden dicken Zehen.
Das kribbeln habe ich beim Aufnahmegespräch angesprochen und bekam eine für die Chemotherapie übliche Nebenwirkung mitgeteilt.
Es soll sich um eine leichte Form der Polyneuropathie handeln.
Das kribbeln soll sich mit der Zeit wieder legen bzw wieder verschwinden.
Im Gegensatz zu meinen letzten Aufenthalten im Krankenhaus, ist es jetzt schönes warmes Wetter.
Dadurch das ich nur zur Überwachung im Krankenhaus bin, kann ich mich frei bewegen.
Also habe ich es mir nicht nehmen lassen und habe mich auf eine Bank gesetzt und genieße die Zeit und die frische Luft.
