Letzter Tag Cortison
Heute muss ich das letzte Mal vor dem stationären Teil meiner Therapie Cortison nehmen.
Ich hoffe dass das Sodbrennen und die damit verbundene Übelkeit weg geht
Heute muss ich das letzte Mal vor dem stationären Teil meiner Therapie Cortison nehmen.
Ich hoffe dass das Sodbrennen und die damit verbundene Übelkeit weg geht
Das mein Lymphom am Auge durch die Therapie besser wird, wusste ich. Ich habe es hier glaube ich aber noch nicht gezeigt.

Das Bild ist am Dienstag entstanden. Es zeigt die deutliche Schwellung an meinem linken Auge.

Das Bild, habe ich gerade gemacht. Die Schwellung ist weg.
Es ist nach mehr als zwei Monaten wieder richtig schön, gut und vor allem ohne Einschränkungen gucken zu können. Ich habe meine Wimpern nicht mehr im Bild. 🙂
Ein ganz schönes Wirrwarr. Das rote Zeug bekomme ich heute das erste Mal.


Angeschlossen werden musste es von einem Arzt.
Die Infusion läuft. Heute gibt es das erste Mal Chemomedikamente.
Ich hoffe das ich sie gut vertrage.
Mit meinem Tablettencocktail.

Nachher gibt es noch einmal vier weitere plus die ganzen Infusionen.
Heute morgen hat man mir einen Roboterfreund an den Arm geklemmt über den ich meine Medikamente bekomme.

Morgen geht es in die zweite Runde.
Am 23.02. werde ich stationär aufgenommen und erhalte die zweite Zyklushälfte.
Mal wieder mit einer Wartemarke.

Der PICC-Katheter ist gelegt und wird gleich bei dem CT auch direkt das erste Mal verwendet.

Sieht schlimmer aus als es ist. Und weh tut es auch nicht.
Gleich geht es los. Angemeldet bin ich schon mal
Ich habe gestern zwei Rezepte mit insgesamt fünf verschiedenen Medikamenten bekommen.
Als ich die Medikamente in der Apotheke holen wollte, sagte mir der Apotheker das eines der ausgeschriebenen Medikamente aktuell nirgends zu bekommen wären. In einer anderen Apotheke erhielt ich zusätzlich noch die Information das es das gleiche Medikament in einer anderen Form leider aber auch nur in einer anderen Menge geben würde.
Die andere Packungsgröße bedeutet aber auch, das ich die dreifache Zuzahlung habe. Ich setzte mich mit meiner Krankenkasse in Verbindung um diesem Sachverhalt zu klären. Bisher warte ich auf die Rückmeldung, ich bin Geduldig und warte.
Um die Medikamente am Donnerstag zu haben, habe ich die „neu“ verordnete Menge geholt. Wenn ich das OK der Krankenkasse habe, dass ich die „zuviel“ gezahlte Zuzahlung zurückerhalte, werde ich den Kassenzettel einreichen.
Um auf die fünf verschiedenen Medikamente zurück zu kommen, ich glaube wenn ich die alle genommen habe, habe ich glaube ich keinen Hunger mehr. 😀
Morgen um 09:30 Uhr bekomme ich den Katheter gesetzt. Anders als von meinem neuen Onkologen angesagt, kann die sogenannte PICC-Line nur für 4-6 Wochen liegen bleiben.
Da es sich um eine Übergangslösung handelt, spielt dies keine Rolle. Der Austausch in einen zentralen Venenkatheter kommt im Anschluss irgendwann wenn ich eine Therapiepause habe.
Zusätzlich habe ich morgen noch einen Termin zu einem weiteren, neuen CT. Bei dem der Stand bei Therapiestart festgehalten werden soll. Ein neues MRT wird es auch noch geben. Hierzu habe ich jedoch noch keinen Termin.
Seit gestern bin ich viel schlauer. Viel schlauer in der Weise das ich jetzt weis, wie meine Therapie aussehen wird.
Zu Beginn erhalte ich eine Antikörpertherapie wie ich Sie schon kenne und ab Mitte Februar eine Chemotherapie. Wenn die Durchgänge gelaufen sind, folgt eine Stammzellentnahme und eine Hochdosis-Chemotherapie.
Ich soll einen sogenannten PICC-Katheter bekommen, der später eventuell durch einen zentralen Venenkatheter ersetzt werden kann bzw. muss. Hierzu habe ich heute den nächsten Aufklärungstermin in der Uniklinik.
Und weiter geht die Reise.

Los geht es.
Heute mittag rief mich eine Dame von der Uniklinik an um mit mir einen Termin zu vereinbaren.
Am Montag habe ich den Termin bei dem festgelegt wird wann es losgehen soll und bei dem ich erfahren werde was genau auf mich zukommen wird.
Die Untersuchung und die Besprechung bei der Uniklinik haben mir Gewissheit gegeben, was ich genau habe.
Ich habe wie schon erwähnt ein Non-Hodgens-lymphom, um genauer zu sein, es ist ein Mantellzell-Lymphom welches im November schon einmal im Raum stand, aber sowohl in meinem Blut als auch im Knochenmark nicht nachgewiesen werden konnte.
Jetzt ist der Fall doch eingetreten.
Was bedeutet das jetzt?
Meine Therapie und der Ort an dem ich meine Therapie erhalten werde ändert sich.
Ich werde laut meinem Onkologen eine Chemotherapie erhalten, und das leider nicht bei meinem Onkologen sondern in der Uniklinik. Das ist nicht schlimm. Ich bin nur traurig, denn ich habe mich in der Praxis sehr gut aufgehoben gefühlt und habe mich dort sehr wohl gefühlt.
Ich kann mir vorstellen das es in der Uniklinik ähnlich wird, aber es ist trotzdem etwas anderes.