Das Bier schmeckt

Bayern wir kommen.
Morgen geht es für mich auf große Reise.
Ich fahre als Vertretung für meinen Chef zu einer Werksfahrt zu einem Hersteller.
Es sind nur drei Tage also fällt die Reisetasche entsprechend klein aus.

Was so ein bisschen andere Arbeit bzw Bewegung bewirken können ist Wahnsinn.
Ich habe Muskelkater in den Beinen, sprich in den Oberschenkeln.
Warum andere Arbeit bzw Muskelkater, erfahrt ihr später hier.
Morgen noch die letzten Stunden Arbeiten und dann eine Woche entspannen.
Es steht mein nächster Urlaub an.
Mit der Erlaubnis unseres Chefs haben wir heute Mittag gegrillt.

Es gab Lecker Nackensteaks, Würstchen, selbst gemachten Nudelsalat und Brötchen.
Für die schlanke Linie hatte ich für den Nudelsalat nur Produkte ausgewählt die wenig Fett hatten.
Wir durften den Grill unseres Chefs benutzen was die Angelegenheit sehr erleichterte weil wir nicht noch einen Grill abschleppen mussten.

Ihr müsst zugeben das ich eine gute Figur am Grill abgebe, oder seht ihr das anders.
7 Uhr am Montag morgen und es sind 28,7 Grad in unserem Büro.
Alle Fenster und Türen stehen auf.

Heute traf die Weiterentwicklung unserer Pausenbeschäftigung ein. Mein Kollege hat ein Speedmintonset bestellt.

Das Spiel ist absolut schnell und macht super viel Spaß. Vor allem sind die Bälle nicht so Windempfindlich wie beim normalen Badminton.
Für den Anfang haben wir einen normalen Badmintonball modifiziert vor allem da unsere Spielfläche (Firmenhof) nicht so groß ist und der erste Speedmintonball schon in den ersten fünf Minuten weg war.

Wir werden wenn wir ein bisschen geübt haben auf den richtigen Speedmintonball umstellen.
Für mich ist es eine Aussage die für 99% der deutschen Bevölkerung zutrifft.
Aussagen wie ich finde keine Arbeit oder ich bekomme nur Absagen zählen für mich nicht. Auch ich habe schon die eine oder andere Bewerbung geschrieben und habe selbstverständlich auch die eine oder andere Absage erhalten.
Letztendlich habe ich aber immer Arbeit gefunden.
Meine Frau war die letzten fünf Monate zu Hause weil Sie aus betriebsbedingten Gründen gekündigt wurde. Auch bei Ihr war es so das Sie Bewerbungen geschrieben hat und auch die eine oder andere Absage bekommen hat.
Sie hat sich nicht unterkriegen lassen, hat immer weiter die Augen offen gehalten und hat immer weiter Bewerbungen geschrieben.
Bei einem Termin beim Arbeitsamt fiel Ihr am schwarzen Brett der Arbeitsagentur ein Aushang einer Firma auf die hier in Köln und Umgebung Personal für die Betreuung von Familien und Senioren suchte. Auf das Angebot hat Sie ihre Arbeitsvermittlerin angesprochen und bekam die Kontaktdaten zu der Firma. Es ist zwar nicht der Bereich in dem meine Frau bisher gearbeitet hat aber es ist Arbeit und vor allem eine neue Herausforderung.
Das Unternehmen veranstaltete bei der Arbeitsagentur eine Infoveranstaltung bei der meine Frau teilnahm. Nach der Infoveranstaltung schrieb Sie auch hier her eine Bewerbung, mit Erfolg. Sie wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Zum Ende des Vorstellungsgesprächs wurde ihr mitgeteilt das Sie in der nächsten Woche etwas hören würde.
Einen Tag später klingelt Ihr Telefon, am anderen Ende saß der zukünftige Arbeitgeber und teilte mit das Sie den Job hat.
Juhu!
So kann es gehen, Bewerbung geschrieben, Vorstellungsgespräch durch gestanden und den Job einkassiert. Nun folgen die neuen Aufgaben und Herausforderungen. Ab morgen geht es dann richtig los.
Heute 15 Uhr bei mir im Büro.

Eine fester Bestandteil unserer Bürogemeinschaft ist das gemeinsame Essen (entweder in der neu entdeckten Kantine oder im Büro).
In regelmäßigen Abständen Toasten und Eien wir. Nicht über den Begriff Eien wundern, dieser ist entstanden als mein Kollege den Toaster der auch Eier kochen kann angeschleppt hat.
Letzten Freitag haben wir dann wieder getoastet und geeit.
Jeder hat etwas mitgebracht und die entsprechende Technik durfte natürlich auch nicht fehlen.

An Zutaten hat es uns auch nicht gemangelt.

Vollkorntoast, Weißbrottoast, Scheiblettenkäse, Sucuk, Eier, Thunfisch und Gurke.
Super lecker, aber nichts für die Ernährungsumstellung. 😛


Seit drei oder vier Jahren sind wir in dem neuen Büro. Dort haben wir eine Toilette ohne Fenster, was bedeutet das wir nach einer VostandsSitzung selbiges nicht öffnen können.
Nun haben wir vor einem halben Jahr weibliche Unterstützung bekommen der es ziemlich stinkt wenn wir auf der Toilette waren.
Nun haben wir einen Lüfter in unserer Toilette.

Jetzt müssten alle beruhigt sein.
Mittlerweile macht bald unsere ganze Firma (das Büro und die Chefetage sind schon dabei) bei der Ernährungsumstellung mit.
Wir haben unser Trinkverhalten von Cola auf Wasser umgestellt und sorgen für genügend Bewegung.
Heute haben wir dann zusätzlich zum Kickern noch mit dem Badminton spielen angefangen.

Es macht Spaß und man hat ein bisschen Abwechslung.
Wer wie ich überwiegend im Sitzen arbeitet ist (denke ich mal) für jede Bewegung froh.
Seid der Fußball-EM diese Jahr haben wir dank meinem Freund und Kollegen einen Kicker in unserem Lager stehen.
Heute haben wir dann ein wenig gekickert um die gewollte Bewegung zu bekommen.
Ab heute spielen wir die Deutschland-Spiele vor.
Mein Kollege hat seinen Kickertisch mitgebracht. Das erste Spiel lief heute in der Mittagspause.

