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Lange gebraucht

In unserer Familie hat es am Montag ein freudiges Ereignis gegeben.

Unser zweiter Neffe wurde geboren.

Für uns Stand damit fest das wir uns auf den Weg machen um den kleinen Mann zu besuchen.

Aufgrund der Witterung an diesem Wochenende war die Hinfahrt zum Teil schon sehr abenteuerlich aber heute die Rückfahrt topt alles.

Der Großteil der A44 zwischen Kassel und Dortmund war weder gestreut noch geräumt. Das selbe galt auch für die A1 von Dortmund nach Köln.

Bei Remscheid zeigte das Navi eine Verzögerung von einer Stunde und drei Minuten an. Erst dachte ich es wäre ein Fehler, aber es entpuppte sich als richtig.

Wir standen letztendlich in einem 20 Kilometer langen Stau in dem ich mal wieder das Automatikgetriebe des Golfs in Verbindung mit dem ACC zu schätzen gelernt habe.

Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir um 19 Uhr zu Hause angekommen. Mein Blick in den Bordcomputer zeigte mir die genaue Fahrzeit und die Durchschnittsgeschwindigkeit an.


Wir waren froh zu Hause zu sein.

In den nächsten Tagen soll es auch in Köln wieder schneien. Ich bin gespannt wie sich die Verkehrssituation hier entwickelt.

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Land unter

In Teilen Kölns hat es gestern Abend einen Wolkenbruch mit teilweise bis zu 12 Litern Wasser je Quadratmeter.

Unsere Kanalisation in Köln ist zwar ziemlich alt aber in den meisten Fällen packt sie solche Wassermengen ganz gut.

Auch wenn der Titel des Posts dazu verleitet zu denken das ich darüber schreiben würde, den muss ich enttäuschen.

Land unter bezieht sich auf unseren Balkon.

Ich war während des Wolkenbruchs in der Küche und bereitete unser Essen vor als ich ins Wohnzimmer ging um nachzusehen ob meine Frau geschrieben hat das sie auf dem Weg ist.

Als ich das Zimmer betrat sah ich eine Wasserpfütze vor der Balkontür, ich drehte ab und ging im Schlafzimmer einen Stapel Handtücher holen um das Wasser aufzunehmen.

An der Balkontür angekommen legte ich die Handtücher aus und sah das.

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Eine Seenlandschaft auf unserem Balkon und das Wasser sickerte so langsam am der Balkontür rein.

Auf diesem Foto sieht man es ein bisschen besser wie hoch das Wasser stand.

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Tja, wie gings weiter?

Balkontür öffnen ging nicht.

Neben der Balkontür befindet sich glücklicherweise ein Fenster. Also mit einem Eimer bewaffnet raus auf den Balkon Wasser schaufeln.

Bis dahin war ich noch alleine zu Hause. Als meine Frau endlich zu Hause ankam, rief sie bei meinem Bruder an um eine Tauchpumpe anzufordern die mein Vater der sich ebenfalls auf dem Weg zu uns befand holen fuhr.

Mein Vater kam mit der Pumpe an und wir schlossen sie an und das abpumpen konnte los gehen.

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Das ganze dauerte rund eine Stunde und der Balkon war größtenteils vom Wasser befreit.

Die Ursache für die Überschwemmung ist das verstopfte Regenfallrohr.

Heute erst war der Hausmeister da den ich gestern neben allen anderen zuständigen nicht erreicht habe.

Er hat sich die Sache angesehen, die Schäden aufgenommen und will jetzt alles weitere in die Wege leiten. Eigentlich sollte sich heute noch eine Firma melden die, die Verstopfung beseitigen sollte, aber nichts geschah.

Heute sieht es so aus.

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Mal sehen wann die sich melden.

Wir hoffen nur das es bis dahin nicht noch einmal so stark regnet.

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