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Im Laufe des Tages

In regelmäßigen Abständen haben wir Praktikanten die über Bildungsträger eine berufliche Orientierung oder Qualifizierung machen.

Seit dem 17.01.2018 haben wir mal wieder einen solchen Praktikanten. Eigentlich.

Aber mal ganz von Anfang an, die Mitarbeiterin (MA) des Bildungsträgers rief an und fragte ob wir aktuell Platz für einen Teilnehmer hätten der eine Orientierung machen würde. Sie gab mir ein paar Details zum Teilnehmer durch. Ich hörte mir das an und stimmt letztendlich zu.

Der erste Tag sollte der 17.01.2018 sein, zwei Tage vorher kam er vorbei um die Vereinbarung unterschreiben zu lassen. Ich erklärte ihm wie, wann und wo er sich zu melden hat. Alles klar, es konnte los gehen.

Einen Tag vor Beginn rief die MA des Trägers hier an um mitzuteilen das es sein könnte das er sich etwas verspäten könnte weil er Berufseinsteiger ist und er damit ein paar Probleme hat, alles kein Problem, kann ja passieren.

Der Arbeitstag beginnt bei uns um 7:30Uhr um 8 war er noch nicht hier, um 9 auch noch nicht um 9:30Uhr rief die MA an um mir mitzuteilen das er bei ihr wäre, sie würde ihn aber zu uns schicken und er wäre um 12 Uhr da. Das war er auch.

Der erste Tag verlief trotz Verspätung ganz gut, er machte gut mit, hörte sich die Erklärungen an und alles war gut. Wir dachten wenn es so weiter geht macht er den schlechten ersten Eindruck wieder weg.

Seither haben wir ihn nicht wieder gesehen.

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Schnelles Ende

Hier und da, haben wir Praktikanten von verschiedenen Bildungsträgern bei uns. Diese machen bei uns eine Orientierung oder manchmal auch einen Teil ihrer Ausbildung bei uns im Büro oder im Lager.

Das klappt in der Regel ganz gut. Es ist für beide Seiten eine Art Win-Win-Situation. Wir haben eine Unterstützung und die Teilnehmer können praktische Erfahrungen sammeln oder feststellen ob die angestrebte Tätigkeit für Sie oder Ihn vorstellbar ist.

Die Praktika gehen meist vier Wochen wenn es gut läuft auch länger.

Der letzte Praktikant 2015 war vier Wochen bei uns und hat sich richtig gut geschlagen. Nach einer kurzen Einweisung und Eingewöhnungsphase konnte er seine Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich übernehmen. Entsprechend gut ist auch seine Bewertung ausgefallen.

Gestern hat der nächste Praktikant bei uns angefangen, ebenfalls zur Orientierung, geplant für vier Wochen.

Heute hatte er seinen letzten Tag bei uns.

Warum nur einen Tag?

Das Lager als Arbeitsplatz ist unserer Meinung nach nichts für ihn.

Wir stellen keine hohen Anforderungen was die Art und Weise wie der Artikel verpackt werden muss oder kann angeht aber selbst damit war er seiner eigenen Aussage nach überfordert.

Es kann daran liegen das er nervös war, keine Fehler machen wollte oder er sich unsicher war. Aber er machte immer die gleichen Fehler, und das obwohl ich neben ihm stand und ihm zeigte wie er die Artikel ohne große Probleme verpacken kann.

Da er uns mehr Arbeit machte als wie er uns abnahm, haben wir uns entschieden sein Projekt bei uns abzubrechen.

Unsere Ansprechpartnerin bei dem Träger hatte Verständnis für unsere Entscheidung nachdem ich ihr geschildert habe was passiert war bzw wie er sich bei uns gab.

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