Schlagwort-Archive: Nachwuchs

Erstes Bastelergebnis

An ihrem ersten Kindergartentag hat Melina es ruhig angehen. Sie hat Ihre Gruppe erkundet und auch das Außengelände in Augenschein genommen.

Als ich sie nach der ersten Stund abgeholt habe, bekam ich von Ihr auch ihr erstes gebasteltes Kindergartenbild in die Finger gedrückt.

Man kann mich jetzt sentimental nennen, aber ich war ein ganz kleines bisschen stolz auf sie.

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Das Ding mit dem Gewicht

Das was ich zu viel habe, hat mein Sohn zu wenig.

Die letzten zweieinhalb Wochen waren eine pure Achterbahnfahrt wenn man das Gewicht meines Sohnes betrachtet.

Er hat von Anfang an etwas Probleme gehabt sein Gewicht zu halten aber es wurde nicht besser. Das Gewicht blieb gleich oder wurde wenn es schlimm lief weniger.

Letzte Woche Donnerstag waren wir beim Kinderarzt um prüfen zu lassen ob die Gelbsucht noch im Körper ist, der Test jedoch war glücklicherweise negativ.

Es machte die Sache allerdings nicht einfacher denn so wussten wir noch immer nicht warum er nicht zu nahm. Der Kinderarzt sagte das wenn er bis zum Wochenende drastisch abgenommen hat das wir direkt ins Krankenhaus müssen bzw  wenn er übers Wochenende nicht zugenommen hat das wir dann ins Krankenhaus müssen.

Wir hofften das beste und starteten zuversichtlich ins Wochenende. Fütterten ihn alle zwei Stunden und hofften das er etwas zunimmt.

Gestern war die Hebamme wieder hier und wog den kleinen mit dem erschreckenden Ergebnis das er über das Wochenende nur rund 10 Gram zugenommen hat.

Für uns stand fest das dies der Startschuss für den Weg ins Krankenhaus. Denn es muss eine Ursache haben das er nicht zunehmen will.

Im Krankenhaus angekommen wurde er erstmal untersucht und er bekam Blut und Urin abgenommen, er bekam zu aller Sicherheit einen Zugang gelegt und meine Frau und er wurden stationär aufgenommen.

Weiter geschah gestern nichts atemberaubendes mehr.

Heute morgen erhielt ist von meiner Frau die Nachricht das unser Sohn heute morgen etwas mehr als 90 Gramm mehr auf die Waage gebracht hat. Ein kleiner Funken Hoffnung bei dem Durcheinander und der letzten Zeit.

Heute wurde dann ein Ultraschall vom Bauch und dem Kopf gemacht aber auch hier ist alles in Ordnung.

Wir hoffen das er morgen früh auch wieder mehr auf die Waage bringt.

Unsere Vermutung woran es liegen könnte ist die Ersatznahrung die er gefüttert bekommen hat. Wir haben im Krankenhaus auf die dort verwendete Nahrung umgestellt.

Wenn es das war ist es ganz einfach, wir verwerfen die Nahrung die wir hier haben und kaufen einfach die andere. Ich weiß da hätten wir auch vorher drauf kommen können, aber nachher ist man immer schlauer.

Heute Abend wurd eihm auf jeden Fall der Zugang gezogen.

Die an ihm angeschlossenen Kabel sind auf der Station auf der er liegt pflicht. Er ist nicht Überwachungspflichtig.

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Zu viert zu Hause

Ich muß sagen es klappt super.

Wir haben mittlerweile unsere Routine gefunden und sind alle vier gut eingespielt.

Melina ist eine stolze große Schwester die bisher gut auf ihren kleinen Bruder aufgepasst hat. Es gibt zwar Momente bei denen wir sie zurück halten müssen aber sie ist ja auch erst drei.

Ansonsten läuft alles super.

Wenn es so bleibt können wir wirklich zufrieden sein.

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Die Geburt unseres kleinen

Ich hatte in diesem Beitrag geschrieben das es später mehr gibt.

Während der Schwangerschaft haben wir uns viele Gedanken gemacht wie unser Sohn geboren werden soll. Soll es eine normale Geburt werden oder wieder ein Kaiserschnitt.

Letz Uhr tendlich entscheiden wir uns für einen  Kaiserschnitt. Wir wussten beide was auf uns zukommt und wie es danach weiter geht.

Aber bis dahin war es noch ein weiter weg, mit vielen Untersuchungen. Die Frauenärztin hatte angemeldet das Sie meine Frau im 14-tätigem Abstand sehen möchte. Hier wurden Ultraschalluntersuchungen gemacht. Dazu kamen etliche Termine in der Pränataldiagnostik. Hier können bessere Ergebnisse erzielt werden. Ab der Mitte der Schwangerschaft kamen dann auch erst im 14-tages Rhythmus  CTG´s hinzu.

Für unsere Tochter waren die diversen Arztpraxen nachher fast wie ein Zuhause.

Da meine Frau sehr starke Wasseransammlungen in der Bauchdecke hatte wurden die Ärzte von mal zu mal immer „blinder“. Weshalb wir irgendwann in die Uniklinik überwiesen wurden damit die Ärzte dort entscheiden konnten wie es weiter zu gehen hat. Auch dort konnte die Ärztin nicht wirklich was sehen weshalb sie uns empfahl das meine Frau stationär aufgenommen werden soll damit die Ärzte regelmäßig das bedeutet 2 – 3 x am Tag ein CTG machen konnten.

Über all das hatte ich in diesem Beitrag aber ja schon geschrieben.

Letzte Woche Dienstag hatte meine Frau einen Ultraschalltermin beim Chefarzt der Frauenklinik mit dem sie dann den Termin für den Kaiserschnitt festlegte.

Dieser Termin war letzten Freitag.

Unsere Tochter hatte ich bei unseren Nachbarn zwischen geparkt so dass wir den Termin mit Ruhe angehen konnten. Ich musste um 8 Uhr in der Klinik sein, dann sollte es los gehen. Das tat es auch.

Meine Frau erhielt alle notwendigen Sachen für die OP und sollte sich fertig machen. Wir wurden abgeholt und in den Kreißsaal gebracht. Dort angekommen, wurde das letzte CTG geschrieben und alle für die OP notwendigen Vorbereitungen getroffen.

Nun hieß es warten bis die Ärzte ihr „go“ gaben.

Um 9 Uhr ging es los, die Nervosität stieg in mir auf als die Tür aufging und die Hebamme sagte wir könnten uns auf den Weg machen, meine Frau wurde Richtung OP-Bereich herausgefahren und ich lief hinterher.

Dort angekommen wurde mir gezeigt wo ich mich umziehen sollte und wo ich mich danach hinzusetzten hätte bis ich aufgerufen wurde. das tat ich dann auch. In der Wartezeit ist folgendes Foto entstanden.

 

 

 

Alles in allem war die OP für mich ziemlich unspektakulär da man ja nicht viel sehen kann.

Als unser Sohn entbunden wurde und uns gezeigt wurde, muss ich zugeben musste ich mir doch die eine oder andere Träne verkneifen.

Es ist immer wieder eine Erlebnis und Gefühl was man mit Worten nicht so richtig beschreiben kann. Man muss es selber miterlebt haben bzw erleben.

 

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