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Fleißig

In unserem Garten hinter dem Haus sahen die Beete aus als würden sie der Natur überlassen. Sträucher, Brombeeren und sonstige Pflanzen die kein Mensch braucht wucherten vor sich her.

Unser Hausmeister kümmert sich nicht wirklich darum. Deswegen haben unsere Nachbarn und wir eine kleine Aktion gestartet und unseren Garten auf Vordermann gebracht.

So sah der Garten vorher aus:

Vier Stunden und unzählige Schweißtropfen später erkennt man das alles nicht mehr wieder.

Jetzt müssen sich die Pflanzen die wir versetzt haben nur erholen.

Es sieht richtig gut aus.

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Nebenwirkung, denkste

Die Ärztin die mich Untersucht hat ging von einer Blasenentzündung aus, gegen die Sie mir ein Antibiotikum verschrieben hat.

Dieses habe ich auch so genommen wie sie es mir gesagt hat. Am zweiten Tag bekam ich auf der Brust und am Bauch rote Flecken. Da ich das Antibiotikum nahm war mir klar ich reagiere auf das Medikament. Da unser Heimflug aber bevor stand und ich wieder fit werden wollte, habe ich die Tabletten einfach weiter genommen und habe sie hier Deutschland dann abgesetzt.

Ich hatte in den folgenden Tagen einen Termin bei meinem Hausarzt ich zeigte ihm die Flecken. Unter dem Gesichtspunkt welche Medikamente und in welcher Dosierung ich die genommen hatte war für Ihn klar das es sich um eine allergische Reaktion handeln muss. Die Flecken sollten mit der Zeit aber wieder weg gehen. Ich sollte aber nochmal wieder kommen um eine Pipiprobe abzugeben um zu prüfen ob von der Entzündung noch etwas übrig sei.

Eine weitere Woche verging und ich fuhr wieder zum Arzt um die Probe abzugeben, da meiner Frau am vorabend aufgefallen war das die Stellen wo die Flecken waren wärmer waren wie der Rest, bat ich die Sprechstundenhilfe nochmal beim Arzt vorsprechen zu dürfen.

Mein Hausarzt sah sich die Flecken die mittlerweile fast meinen ganzen Oberkörper bedeckten an und war Ratlos, denn die Flecken juckten nicht, sie taten nicht weh und es war nicht erklärbar wo sie her kamen.

Er verschrieb mir ein Cortison, welches ich für fünf Tage nehmen sollte und gab mir eine Verordnung für die Uniklinik mit in die ich gehen sollte wenn es nicht besser wird. Da die Flecken meiner Meinung nach besser wurden ging ich am Wochenende nicht zum Arzt.  Am letzten Montag zum Beispiel waren sie kaum noch zu sehen. Ich war froh das Zeug wirkt und die Flecken gehen zurück. Am Dienstag morgen dann die Ernüchterung, die Flecken sind wieder da und die Fläche ist noch größer geworden.

Ich rief bei meinem Hautarzt an um zu Fragen ob ich vorbei kommen kann. Ich sollte um 13 Uhr dort sein, das war ich dann auch.

Um 13:45 Uhr war ich fertig und schlauer was ich denn da habe.

Ich hatte ohne das ich es gemerkt habe und ohne das ich weiß wo einen Zeckenbiss und als Resultat daraus die Wanderröte.

Das Cortison konnte ich direkt absetzten und darf nun für eine längere Zeit wieder ein Antibiotikum nehmen.

Ich bin froh das ich jetzt weiß was es ist und das ich das Cortison nicht mehr nehmen muss. Es hat mir in den 4,5 Tagen die ich es genommen habe genauso viele Kilo gebracht die ich jetzt so langsam wieder wegpinkele 🙂 .

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Junge

Meine Tochter sollte wohl ein Junge werden.

Sie hat vom Spielen und raufen blaue Flecken an den Beinen. Hat richtig Kraft in Armen und Beinen und als ich sie heute aus der Kita abgeholt habe, habe ich sie fast schon nicht mehr erkannt weil sie so schmutzig war.

Es ist alles in Ordnung besser so als das sie sich nicht schmutzig machen möchte und ein Modepüppchen ist.

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Das Desaster von Staten Island

Wie schon in diesem Beitrag angesprochen gab es bei unserem Aufenthalt in auf Staten Island ein Desaster welches man nicht unbedingt erleben möchte.

Wir hatten im Januar für die letzten vier Tage die wir in NYC verbringen wollten eine Unterkunft gebucht.  Wie sich nachher herausstellte zum Glück über eine Agentur.

Anreise in NYC war der 14.06.2019. Ich sollte eine paar Tage vor dem Check-In eine Mail mit den Zugangsdaten erhalten, diese Mail bliebt allerdings aus. Es war der 12.06.2019 und ich setzte mich mit der Agentur in Verbindung um zu klären wie die weitere Vorgehensweise ist.

Dort teilte man mir mit das nun versucht würde den Eigentümer zu erreichen und ich mich 24 Std. vor dem Check-in nochmals melden soll wenn ich bis dahin nichts gehört hätte. Dies tat ich auch mit dem Resultat das man mir sagte das es keine Rückmeldung gegeben hätte und man nochmals versuchen würde den Eigentümer zu erreichen. Gleiches Spiel nochmals 24 Stunden warten und dann nochmal melden wenn nichts angekommen ist.

Ich hatte ein ganz komisches Gefühl weshalb ich mich auch dazu entschied direkt nach NYC durch zu fahren. Auch das stellte sich als gute Entscheidung heraus.

An der Unterkunft angekommen klopfte ich noch voller Vorfreude an die Tür in der Hoffnung das wir vielleicht schon früher als angegeben hinein könnten und sich die Angelegenheit mit den fehlenden Daten damit erledigt sei.

Nachdem eine ältere weibliche Stimme im Haus irgend jemanden aufforderte die Tür zu öffnen ging im Obergeschoss ein Fenster auf und eine junge Frau steckte Ihren Kopf durch Fenster und fragte mich wie sie mir helfen könnte.

Ich teilte ihr mein vorhaben mit, was sie sehr verwunderte. Sie sagte mir das Sie mit Ihrer Familie in dem Haus wohnen würde und wir nicht herein könnten. Wir unterhielten uns noch ein bisschen und mir wurde immer unwohler.

Nach rund zehn Minuten ging ich zum Auto zurück und erzählte meiner Frau was los ist. Das große telefonieren begann. Mit der Agentur und dem Vermittler in Deutschland.

Alles in allem etwas über zwei Stunden verbunden mit viel Wartezeit in Warteschlangen, viel Aufregung während der Telefonate und manchem bösen Wort von mir an den Gesprächspartner auf der anderen Seite.

Am Ende des Telefonmarathons hatten wir keine Unterkunft mehr, die Agentur konnte uns keine weitere Unterkunft anbieten und das Geld war auch erstmal weg. Ganz toll. Drei Erwachsene und zwei Kinder ohne Unterkunft in NYC.

Meine Frau begann nach einer Unterkunft zu suchen und hat ein Hotel nicht so weit von uns entfernt gefunden. Wir fuhren hin checkten vor der Tür noch einmal die Preise und gingen hinein um abzuklären was uns der Aufenthalt kosten würde. Der Preis der uns genannt wurde war $1,50  über dem den wir im Netz gefunden hatten, wir zögerten nicht lange und schlugen zu.

Es hat sich im Nach hinein als richtige Entscheidung heraus gestellt da es ein wirklich guten Hotel war, der Concierge war super freundlich und hilfsbereit, das Zimmer war sauber und das Frühstück war wirklich Top! Es gab zwar keinen Shuttle zum Hafen aber jede Menge Tipps wo wir günstig parken konnten um mit der Fähre rüber zu fahren.

Der Laden hat alles wieder gut gemacht was irgend ein Arschloch versucht hat kaputt zu machen.

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Unser Urlaub 2019 Teil 2

Nachdem wir die ersten 14 Tage gut herum bekommen haben, standen wir extra früh auf, denn es lagen lange sieben Stunden im Auto vor uns.

Ich muss dazu sagen das ich an dem Tag als wir los fuhren um 4 Uhr morgen wach geworden bin und fühlte mich irgendwie krank. Jetzt wusste ich aber nicht ob ich wirklich krank würde oder ob ich am Vortag einfach nur ein bisschen zu wenig getrunken hatte. Ich habe das schon mal, wenn ich etwas zu fettig oder salzig gegessen habe das ich dann am nächsten Tag ausgetrocknet aufwache und mich krank fühle. Also trank ich erstmal was und das Gefühl ging weg.

Wir fuhren los, es lief richtig gut, wir hatten wenig Verkehr und ich konnte mit Hilfe des Tempomat einfach rollen lassen.

Wir machten regelmäßig Pausen in denen wir etwas gegessen und getrunken haben, Die kinder kamen aus dem Auto und konnten sich ein bisschen bewegen.

Nach rund neun Stunden kamen wir in Niagara Falls an. Wir hatten im Vorfeld ein Hotelzimmer reserviert, das Hotel war schön, das Zimmer sauber und die Leute im Hotel waren wirklich freundlich.
Was ich zum ende der Fahrt merkte das es mir wieder nicht so gut ging. Mir wurde immer wieder kalt und ich bekam ständig Gänsehaut.

Ich legte mich hin und schlief auch ziemlich schnell ein. Mitten in der Nacht machte meine Frau mich wach und meinte ich würde glühen.
Sie gab mir zwei Paracetamol und ich legte mich wieder hin. Am nächsten morgen war mein Kopfkissen und meine Bretthälfte nass geschwitzt und mir ging es besser wie am Abend vorher.

Wir machten einen ausgedehnten Ausflug zu den Niagara Fällen wo auch diese Bilder entstanden.

Es war ein wirklich sehr schöner Tag mit vielen Eindrücken.

Am späten nachmittag meldete sich bei mir allerdings das Fieber zurück. Ich nahm wieder zwei Tabletten und legte mich wieder hin. In der Nacht wurde ich wach, zum einen ging ich als wenn ich getrunken hätte und zum anderen war mein Bett wieder nass geschwitzt.

Am morgen das gleiche Spiel es ging mir ganz gut, frühstücken und die Weiterreise konnte angetreten werden.

Nächstes Ziel Orange County Choppers, Fahrzeit ca. 6 Stunden.
Alles gut gelaufen, keine besonderen Vorkommnisse und mir ging es auch soweit ganz gut.

Bei OCC angekommen war es weniger Spektakulär wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Motorräder sind der Hammer aber das drum herum erinnerte mich eher an eine Spielhalle mit Restaurant.
Als ich dort auf dem Parkplatz stand schrieb ich Holger an ob er mir in NYC einen Arzt empfehlen kann zu dem ich gehen könnte wenn es nicht besser würde. Er nannte mir ein Urgent Care Center, welches ich aber nicht direkt aufsuchte sondern erst einmal den Weg nach NYC antrat, dort gab es ebenfalls eins.

Also fuhren wir weiter und kamen letztendlich in NYC genauer auf Staten Island an und erlebten ein Desaster, welches wir wahrscheinlich immer in Erinnerung behalten werden. Aber hierzu werde ich noch einen separaten Beitrag schreiben.

Wir bezogen gegen 18:30 Uhr unser Hotelzimmer und ich war Fix und Fertig. Wieder Tabletten einwerfen und wieder hinlegen und schlafen. Meine Frau und meine Schwiegermutter kümmerten sich um den Rest (Koffer rein holen und auspacken soweit es sein musste). Gegen 22 Uhr wurde ich wach, war wieder Schweiz gebadet. Ich entscheid mich zu einem Urgent Care Center zu fahren bzw mich fahren zu lassen. Ich wäre auch nicht mehr in der Lage dazu gewesen zu fahren.

Dort angekommen, alle Formalitäten erledigt und schon ging die Untersuchung mit allem was dazu gehört los. Temperatur messen, Blutdruck und Puls messen, bla bla bla.
Temperatur hatte ich und das nicht zu knapp. Es waren bei der Untersuchung 40,3 °C.

Nach einem Gespräch mit der Ärztin und einer Urinuntersuchung schrieb mir die Ärztin ein Antibiotikum auf und ein Schmerzmittel bzw einen Fiebersenker.
Ich holte die Medikamente in der Apotheke und nahm die Tabletten direkt so wie die Ärztin es mir gesagt hatte.
Nach der Rückkehr ins Hotel direkt wieder ins Bett und schlafen.

Am nächsten Morgen war es als wäre nie etwas gewesen, es ging mir richtig gut und das Fieber war auch deutlich zurück gegangen und bleib auch weg. Ich war froh mich für den Besuch beim Arzt entscheiden zu haben.

Es war zwar kein schöner Start in die NYC-Zeit aber wir haben das beste draus gemacht und sind am zweiten Abend in NYC noch spät nach Manhattan rüber gefahren und hatten ein paar schöne Stunden.

Nach vier Tagen in NYC ging es mit dem Leihwagen zum Flughafen zurück und der Rückflug konnte beginnen.

Es war bestimmt nicht das letzte mal das wir in den USA waren. Das nächste mal ist zumindest schon geplant, mal sehen ob es wie geplant klappt.

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